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Stadioneinweihung

Ein epochaler Tag für die Sümmeraner Sportler

17.04.2011 | 22:03 Uhr
Ein epochaler Tag für die Sümmeraner Sportler
In Sümmern wurde der Sportplatz Dahlbreite eingeweiht.

Iserlohn.(wasi) Was für ein Tag für Sümmern. Bei bestem Wetter und vollem Haus wurde die neue Sportanlage an der Dahlbreite offiziell eingeweiht. Und der Einladung zu den Feierlichkeiten folgten viele Bürger, nicht nur aus dem Ortsteil.

Es war vielmehr ein repräsentativer gesellschaftlicher Querschnitt, der sich über den Samstag hinweg in der zunächst einmal „PratoBelli Cantuccini Arena“ getauften Anlage einfand.

Eine kurzweilige, von Moderator Rudi Müllenbach geleitete Talkrunde markierte den offiziellen Teil des Programms. Als Erster erhielt Vize-Bürgermeister Thorsten Schick das Wort, der den Sportfreunden Sümmern ein Ballgeschenk überbrachte und noch einmal in Erinnerung rief, dass der Bau des „neuen Schmuckstücks“ 1,5 Millionen Euro verschlungen habe. Diese Kosten hab man nur stemmen können, weil die Grundstücke des alten Platzes am Poths Kreuz als Baugrundstücke veräußert worden seien. Schick ging zudem auf die Kritikpunkte an der neuen Anlage ein und kündigte kurzfristige Problemlösungen an. Schick: „Trotz der schwierigen Finanzlage in Iserlohn zeigen solche Projekte den Stellenwert des Sports in der Stadt.“

Mit von der Partie war auch die Iserlohner Bundestagsabgeordnete Dagmar Freitag, die seit Jahren in Sümmern lebt und damit eine besondere Beziehung zum Kirschblütendorf hat. Freitag: „Wenn man die Resonanz sieht, ist klar, dass die Sportler in Sümmern fest in der Gesellschaft verankert sind.“

Frank Neumann, der Vorstandssprecher der Sportfreunde, machte deutlich, wie sehr man sich über den Platz freue: „Vor fünf Jahren hätte ich jeden ausgelacht, der mir gesagt hätte, dass wir so eine Anlage bekommen.“ Die Zusammenarbeit zwischen den SF Sümmern und der DJK TuSpa strichen deren Vorsitzender Frank Grebe ebenso heraus wie Sümmerns Urgestein Franz-Josef Bomnüter. Der beklagte zwar nun (nicht ganz ernst gemeint) einen weiteren Weg zum Sportplatz, doch den nehme er gerne in Kauf, wenn er sehe, was hier entstanden sei.

Nach diesem offiziellen Teil präsentierten sich die Vereine. Walking, Beachhandball und Beachvolleyball luden zum Mitmachen ein. Parallel lief ein Minikicker-Turnier auf dem Kunstrasen. Auf der großen Bühne präsentierte sich derweil die Sportfreunde-Abteilung Bodyforming mit interessanten Infos. Und schließlich kickten am Abend noch die Alten Herren. Hier setzten sich die Oestricher knapp vor Sümmern und dem SSV Kalthof durch. An den zahlreichen Verpflegungsständen fand nebenher ein reger Informationsaustausch statt, so dass auch die Gastgeber ein zufriedenes Fazit ziehen konnten. Besonders erfreut zeigte sich natürlich Finanzchef Karl-Heinz Truyen, denn knapp 2 500 Gäste konnten im Laufe des Tages begrüßt werden. „Das war ein Kraftakt, der an die Leistungsgrenze ging, doch es war einfach toll“, wirkte auch bei ihm am Sonntag dieser epochale Tag in der Sportfreunde-Historie nach. Den Abschluss fand die Einweihung schließlich mit der Präsentation der Vereinshymne „SF Sümmern wunderbar“ durch die Coverband „Ageless“, die am Abend spielte.

Für ein Geschenk der anderen Art hatte übrigens rechtzeitig vor der Eröffnung das Iserlohner Ordnungsamt mit der Installation von Halteverbotsschildern vor dem Sportplatz gesorgt. Um diesen Nachdruck zu verleihen, wurde auch schon einmal kassiert.

Markus Wassmuth

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