ASV-Talent Marina Wrede siegte im Rahmenwettbewerb der Cross-DM
09.03.2010 | 17:31 Uhr 2010-03-09T17:31:00+0100Stockach/Iserlohn. Bei den deutschen Crossmeisterschaften im badischen Stockach vertrat der Nachwuchs die Farben des ASV Iserlohn.
Bedingt durch den erneuten Wintereinbruch hatten alle Teilnehmer bei diesen Titelkämpfen mit widrigen Bedingungen auf der Strecke zu kämpfen. Der immer wieder einsetzende Schneefall erschwerte die Sicht, und auch die anspruchsvolle Streckenführung durch ein Wiesengelände verlangte den Startern alles ab. So gingen auch die Iserlohner bis an ihre Belastungsgrenze, und sie wurden dafür mit sehr guten Resultaten belohnt.
Im Rahmenprogramm der B-Schüler waren über 2,5 km drei ASVer am Start. Sami Ritzmann platzierte sich gleich in der Spitzengruppe und leistete zeitweise sogar Führungsarbeit. Für diese offensive Taktik wurde er am Ende mit Rang vier in 8:56 Minuten belohnt. Seine Vereinskameraden Sven Haude (9:30) und Niklas Haude (9:34) folgten auf den Plätzen sieben und acht des Gesamtklassements. Bei den A-Schülerinnen ließ sich Marina Wrede über 2,5 km von Schnee und Kälte überhaupt nicht beirren. Sie bestritt ihr Rennen von der Spitze weg und diktierte das Tempo. Schon im ersten Teil lief sie einen großen Vorsprung heraus und konnte es danach etwas ruhiger angehen lassen. Im Ziel hatte sie mit 8:49 Min. noch fünf Sekunden Vorsprung vor der Zweitplatzierten, und wie schon im Vorjahr in Ingolstadt sicherte sie sich die Goldmedaille bei den Schülerinnen A.
Für Linda Wrede folgte anschließend das Meisterschaftsrennen bei der B-Jugend. Die 3,4 km waren in zwei Runden zu bestreiten. Gleich nach dem Startschuss wurde mächtig auf das Tempo gedrückt, und die Iserlohnerin hielt sich zunächst etwas zurück. Im weiteren Rennverlauf kämpfte sie sich alllmählich nach vorn, aber sie konnte ihr volles Potenzial nicht ausschöpfen, weil sich die Folgen einer Erkältung bemerkbar machten. Am Ende langten 12:33 Minuten zu Platz 22. Trainerin Sisko Multala-Ritzmann zog zufrieden Bilanz: „Angesichts der stark eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten der vergangenen Wochen und der dennoch erzielten sehr guten Resultate werden wir im Sommer sicherlich einige Leistungssteigerungen unserer Athleten erwarten können.”
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