Wolfenbüttel kann nur alles gewinnen
17.02.2011 | 16:24 Uhr 2011-02-17T16:24:00+0100
Schwelm.Der Spitzenreiter beim Vorletzten. Eine klare Sache - sollte man meinen. Raphael Wilder, der Trainer der Schwelmer Baskets, widerspricht: „Das wird kein leichtes Spiel. Man weiß ja, wie Mannschaften gegen uns spielen, die nichts zu verlieren haben.“ So wird den Baskets die Unterstützung der 200 mit einem Sonderzug zum Spiel bei den Herzögen Wolfenbüttel anreisenden Fans sicher gut tun.
„Die Wolfenbütteler können nur alles gewinnen“, stellt Wilder fest. Allerdings geht es für sie auch darum, etwas für das Selbstbewusstsein im Hinblick auf die Playdowns zu tun, nachdem sie einen Playoff-Platz mit dem 59:77 beim Nachbarn SUM Braunschweig verspielt haben.
Bei den Schwelmern sind fast alle Spieler mit dabei. Lediglich Michael Agyapong bleibt für das Oberliga-Spitzenspiel zu Hause. „Yogi“ Malbeck - auswärts ohnehin nicht am Start - plagt eine Erkältung. Auf Seiten der Herzöge konnten die Aufbauspieler Dennis Nawrocki und Martin Kemp aufgrund von Erkältungen nicht richtig trainieren. Ihr Einsatz scheint aber nicht gefährdet. Alle übrigen Herzöge sind fit und freuen sich auf das Spiel gegen den Tabellenführer vor einer tollen Kulisse.
„Raffi“ Wilder hat besonderen Respekt vor den US-Amerikanern Justin Sexton, der sehr gut von außen trifft, und Brandon Giles, dem mit über 40 Prozent Trefferquote sicheren Dreierschützen. Aber auch Wolfenbüttels Idol Henje Knopke gilt als guter Scorer.
Spielerisch geht es für Herzöge-Coach Carl Woodard immer noch darum die bestmögliche Konstellation für die wichtigen Playdown-Spiele zu finden. Es geht somit für die Spieler in die heiße Phase. „Nur wer hundertprozentig mitzieht und Einsatz zeigt, wird am Ende auch mit Spielzeit in den Entscheidungsspielen bedacht,“ hat Woodard angekündigt.
0mitdiskutieren