RWE von den Schulden befreit
17.05.2011 | 18:11 Uhr 2011-05-17T18:11:00+0200
Essen. Die gute Nachricht sprach sich schnell herum. Die Gläubiger von Rot-Weiß Essen haben dem Insolvenzplan bei der gestrigen Versammlung einstimmig zugestimmt. Damit ist der Verein saniert und schuldenfrei, 16,5 Millionen Euro waren es noch Ende 2010. Vergangenheit. Das Amtsgericht wird nun nach Ablauf der Fristen in Kürze das Insolvenzverfahren aufheben. Und der Regionalliga-Aufsteiger hat damit gleichzeitig eine wesentliche Bedingung bei der DFB-Lizenzierung erfüllt.
Der RWE-Vorsitzende Michael Welling musste erst einmal seine Anrufliste auf dem Handy abarbeiten. Gut gelaunt nahm er die Glückwünsche entgegen. Und dass am Abend auch noch die interne Aufstiegsfeier im GOP stattfand, war eine nicht geplante Punktlandung. „Erst sollte es eine Saisonabschlussfeier sein, dann eine Aufstiegsfeier. Nun ist es sogar eine Meisterfeier“, strahlte Welling. Dabei habe man sogar überlegt, das Ganze angesichts der zufällig am gleichen Tag terminierten Gläubigerversammlung abzublasen. „Ein Stück Restrisiko ist ja immer dabei.“
Reibungsloser Ablauf
Doch es lief alles reibungslos. Wie lange die Sitzung gedauert hat, vermochte Welling anschließend gar nicht genau zu sagen: „Das ist fast wie bei einem Fußballspiel, da ist man so angespannt, dass man manchmal die Zeit nicht richtig einschätzen kann.“
Natürlich freute sich auch Insolvenzverwalter Frank Kebekus über die Zustimmung für seinen Insolvenzplan: „Nach dem sportlichen Erfolg hat RWE nun auch die letzte große Hürde genommen und kann mit sehr guter Perspektive in die Zukunft starten. Der Verein hat jetzt die wirtschaftliche Basis, um mittelfristig auch den sportlichen Erfolg ausbauen zu können.“
Die Quote für die Gläubiger beträgt mindestens sechs Prozent. Noch aber steht eine Forderung von Hochtief in Höhe von zwei Millionen Euro im Raum im Zusammenhang mit dem Stadionbau. Gewissermaßen handelt es sich dabei um eine Abstandssumme, denn der Baukonzern war noch in der Amtszeit von RWE-Präsident Rolf Hempelmann beauftragt worden, eine neue Arena zu planen. Ob diese Forderung berechtigt ist, wird auf juristischem Weg geklärt, was aber nur noch für die Gläubiger relevant ist. Sollte sie abgewiesen werden, könnte sich für sie die Quote noch erhöhen bis zu 13 Prozent.
Geld dank Özil
Mit der Ausbildungsvergütung (240.000 Euro) für den deutschen Nationalspieler Mesut Özil , der fünf Jahre lang in der Jugend das RWE-Trikot trug und jetzt bei Real Madrid spielt, wird der größte Teil der Auszahlungen bestritten. Ansonsten hätte es wohl nur eine Quote von rund zwei Prozent gegeben. „Die hervorragende Jugendarbeit der vergangenen Jahre hat wesentlich dazu beigetragen, dass der Verein erfolgreich aus der Insolvenz kommt“, betont Welling.
Insgesamt hatten die Gläubiger 20 Millionen Euro beim Insolvenzverwalter angemeldet, von denen nur 2,1 Mio. anerkannt wurden. 14 Millionen hatte die GVE angemeldet, die allerdings „bestritten“, also nicht anerkannt wurden (wir berichteten). Die GVE hatte RWE mit einem Millionen-Betrag aus den Verträgen mit Michael Kölmel herausgekauft und war damit gewissermaßen selbst zum Hauptgläubiger von RWE geworden.
Die audiovisuellen Vermarktungsrechte (z.B. Fernsehgeld) in Höhe von 15 Prozent besitzt Kölmel jedoch weiterhin. „Wir werten sie juristisch als Dauerschuldverhältnis, das mit der Insolvenz beendet ist“, sagt Kebekus’ Sprecher Holger Voskuhl. Aber das müsse der Verein nun allein mit Kölmel lösen.
09:09
Dieses Jahr fällt Weihnachten und Ostern ja mal auf den 17.05.2011 einfach Geil diese Spieljahr.
Immer wieder RWE ein Leben lang.
17:56
Bin mal gespannt wie lange Rot Weiss Essen
keine Schulden hat!!!!!
16:43
Liebe RWE-Freunde, mein Nachbar, der schwatte Ferdinand dreht am Rad. Wild gestikulierend lief er die Vogelheimer auf und ab. Es kann doch nicht sein, die Roten sind aufgestiegen, schuldenfrei und bekommen ein neues Stadion.
Ich nahm Ferdi beiseite, sprach ihn ins Gewissen. Ferdi, erstens geht man nicht im Bademantel spazieren. Zweitens hast du deine Pillen noch nicht genommen. Drittens sabbers du wie ein Lama.
Rot-Weiss ist eben anders Ferdi. Eure Schwatten sind Essener Fussvolk. Wir sind ein schuldenfreier Aufsteiger Ferdi. Wir haben eine rosige Zukunft, ihr nicht Ferdi. Wir bekommen ein neues Sadion, ihr nicht. Wir sind aufgesteigen, ihr nicht. Wir fahren mit Sonderzügen zu den Spielen, ihr mit einem FIAT-Panda. Wir saufen wie die Kesselflicker, ihr nicht. Ihr geht arbeiten, wir nicht.
Ferdi, deine Frau Jasemine hat mir auch wieder ein unzüchtiges Angebot gemacht. Die Schwatten brauchen Viagra, wir ein Gegenmittel. Von dem Zeug bekommst du nur einen steifen Nacken Ferdi.
Ferdi, zwischen den Roten und den Schwatten, das müsste selbst dir Kleingeist einleuchten, liegen Welten. Deine Anzeige gegen mich, ich hätte dir Säure anstatt ein Haarwuchsmittel gegeben, liegt an deine Leseschwäche.
Auch die Anzeige wegen Ruhestörung werde ich nicht auf mir sitzen lassen. Conny Kramer muss man voll Pulle hören. Ferdi, wenn bei euch im Stadion (wir bekommen ein Neues) einer von den 3 schwatten Fans krank ist, wird von einem massiven Zuschauereinbruch gesprochen.
Ferdi, wenn ihr mal Kohle braucht, ruft an! Wir gehen wieder durch die Eingangstür in die Bank.
16:19
@ sequencer (#13),
Ihr Kommentar ist auch irgendwo lustig. Wer sprich denn hier von Schuldenabbau? Ich kann diese Formulierung nirgendwo finden. Wer billige Wortklauberei betreibt, sollte schon lesen können.
15:16
zu Nummer 3: Ich empfehle Dir mal eine Tour mit dem Regionalexpress, wenn Deine Schalker gespielt haben. Da kann man schon froh sein, wenn nur gefurzt und gerölpst wird.. Da ist das Niveau unter aller Sau und ein Schrecken für jede Frau, jeden Farbigen und jeden der einfach nur seine Ruhe haben möchte..
14:33
Seltsam, dass mach BVB-Anhänger in seiner Euphorie vergisst, dass sein Verein auch kurz vor der Pleite stand.
Dem RWE wünsche ich noch viel Spass mit Herrn Kölmel. Und bei einer Qoute von irgendwo zwischen 13% - 6% von Schuldenabbau zu reden ist schon lustig, Schuldenerlass trifft es wohl eher.
12:45
Was soll das?
12:30
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12:23
Zitat #3: Ich erinnere mich nur mal ca.10 Jahre zurück,,da hatten die Rot WeiSZen^^mal einen Farbigen Spieler der vonden eigenen (rot Weiss) Fans beleidigt wurde mit sprüchen wie: Husch Husch Neger in den Bus..sch
Nein, das ist 22 Jahre her und betraf den Spieler Antony Baffoe von Fortuna Köln. Der hat es mit Humor genommen, es war auch nicht rassistisch gemeint.
11:30
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