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Diskussion um Löw wird zu einer Leitwolf-Debatte

01.07.2012 | 23:26 Uhr
Diskussion um Löw wird zu einer Leitwolf-Debatte
Bundestrainer Joachim Löw während des EM-Spiels gegen Griechenland.Foto: dapd

Essen.  Die Diskussion um Bundestrainer Joachim Löw nach dem EM-Aus im Halbfinale gegen Italien verlagert sich jetzt auf eine Leitwolf-Debatte. BVB-Trainer Jürgen Klopp findet die Form der Kritik „nicht angemessen. Das hat er so nicht verdient.“

Wie schmal der öffentlich gezogene Grat zwischen Heldenverehrung und Hexenverbrennung, zwischen der Rolle als nationales Idol und ahnungsloser Trottel ist, durfte Joachim Löw in den letzten Tagen hautnah erleben.

Bis zum Donnerstag, so gegen 21 Uhr, war der Mann mit dem offiziell lizenzierten Beruf des Fußball-Bundestrainers noch der Mann mit dem goldenen Griff, die Leitfigur der Nation, die mit erstaunlich lockerer Hand ein Ensemble befehligte, das zu größten Hoffnungen inspirierte. Zwei Stunden – und ein verlorenes Fußballspiel später – ist er der überforderte Pädagoge für eine Gruppe vaterlandsloser Gesellen, die in früheren Zeiten wohl mit dem Satz „Geht doch nach drüben“ empfangen worden wären.

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Klinsmann verteidigt Bundestrainer Löw nach Halbfinal-Aus

Der ehemalige Bundestrainer Jürgen Klinsmann hat seinen Nachfolger Joachim Löw nach dem Aus bei der Europameisterschaft in Schutz genommen. "Jogi muss unbedingt Bundestrainer bleiben. Diese Mannschaft ist noch nicht am Ende ihrer Entwicklung", sagte Klinsmann.

Die Bild-Zeitung, Zentralorgan deutscher Befindlichkeit, setzte erst einmal „Die Abrechnung“ auf den Spielplan. Mit der Zeile „Memmen gegen Männer“ war dann eigentlich alles gesagt, die weiteren Versatzstücke wie „Lahm labert wie ein Politiker“ oder „Gomez hat nur die Haare schön“ dienten nur der Verstärkung des kontrastreichen Bildes.

Drastische Form der Kritik stößt bei Klopp auf Widerspruch

Die drastische Form der Kritik stößt auch bei BVB-Trainer Jürgen Klopp auf Widerspruch. Am Rande einer Sponsoren-Veranstaltung in Hamburg sagte der Dortmunder Trainer am Sonntag: „Was in den letzten Tagen passiert ist, ist einfach unnütz. Alles erst im Positiven so aufzublasen und dann so im Negativen abzusägen, nimmt den Spaß an der Geschichte. Das hat Joachim Löw so nicht verdient.“ Grundsätzlich, so Klopp, sei Kritik in Ordnung. „Und wenn man ein Spiel, das man hätte gewinnen können, verliert, hat das auch Gründe. Anlass gibt es also. Aber dann bitte an den Fakten und am Fußball arbeiten.“

Längst aber haben sich die Debatten fort entwickelt, entfernt vom offenkundigen Fauxpas des Bundestrainers, der sich mit seiner Aufstellung gegen Italien taktisch grandios verzockt hatte. War es die Angst vor Andrea Pirlo, dem italienischen Taktgeber, war es also Löws Kleinmut, der ihn in diese Taktik trieb? Oder im Gegenteil Hochmut, gar Größenwahn, weil Joachim Löw, geblendet vom fast bizarren Personenkult, dachte, dass jede noch so krude Aufstellung und Taktik-Idee schon funktionieren werde bei seinem goldenen Händchen, das ihm doch alle attestierten?

Der einzige Mann, der diese Frage erschöpfend beantworten könnte, sitzt im Breisgau und schweigt. Joachim Löw hat sich in seine Oase zurückgezogen, aber die herbe Kritik wird an ihm nagen, ihm zusetzen, ihn treffen – und vor Augen führen, wie fragil sein Modell ist.

Kommentar
Löw verdient weiter Vertrauen

Nach dem Aus gegen Italien bei der Europameisterschaft muss sich Bundestrainer Joachim Löw einer Debatte stellen, die er mindestens zum Teil so nicht verdient hat. Trotz des verzockten Halbfinales gegen Italien. Ein Kommentar.

Und er wird, wenn er am geliebten Espresso nippt, genau registrieren, wer sich im Land der Fußball- Heroen alles zu Wort meldet. Immerhin: Inzwischen versehen alle Experten ihre Kritik mit den Hinweis, dass dieser Herr Löw dann doch der beste aller derzeit denkbaren Bundestrainer ist, gar „einer der besten der Welt“ (Günter Netzer). Dass dieser Joachim Löw also im Amt bleiben müsse. Nur die Art und Weise seiner Mannschaftsführung, die solle der 52-Jährige doch langsam überdenken angesichts des fortgesetzten Scheiterns in den finalen Duellen. Plötzlich bestimmt der Geist eines Mannes die Diskussion, der bereits das Zeitliche gesegnet zu haben schien, dessen furchterregendes Heulen nur noch gedämpft zu hören war – der Führungsspieler, der Leitwolf. Jene Männer (allesamt keine Memmen), die Verantwortung übernehmen, „mal einen über die Bande grätschen“, wie es alt-deutsch hieß, die in der so genannten Hierarchie ganz oben stehen.

Mangel an Individualismus

Niemand symbolisiert die deutsche Achtung vor starken Typen so sehr wie Oliver Kahn, der nun bei der EM sein grobmaschiges Analysenetz am Strand von Heringsdorf auswarf, um die immergleichen Begriffe „Druck“ und „Willen“ aus der Ostsee zu fischen. „Das ist das, was gefehlt hat: die Zweikampfhärte, diese letzte totale Leidenschaft, Einsatzbereitschaft“, sagte Kahn nun. Der Nachteil an den viel zitierten flachen Hierarchien sei, so Kahn, „dass die Spieler nicht zur Verantwortung erzogen werden.“ Und Günter Netzer, vielleicht der größte Individualist der Fußball-Geschichte, zeterte über die „Gleichmacherei“, mit der „gleichzeitig die Eigeninitiative abgewürgt“ werde.

War also früher alles besser? Spitz gefragt: Wie oft gewann das Land der starken Männer die finalen Spiele? Wie viele Titel häufte der DFB an mit der Generation Kahn, Effenberg und Ballack?

Niemand stellt in Abrede, dass die neue Fußballer-Generation – den Internaten entwachsen, frühzeitig geschult, rund-um-betreut – weniger krachledernden Individualismus provoziert. Doch ist dieser Mangel an extrovertierten Persönlichkeiten ein Ausschlusskriterium für Titel? Wie passt diese These zum historisch einmaligen Triumphzug des spanischen Kollektivs mit lauter Stars, deren zurückhaltende Bescheidenheit selbst einen Bastian Schweinsteiger als großmäulig erscheinen lassen? Für derartige Zwischentöne aber ist derzeit kein Platz am erhitzten Stammtisch. Joachim Löw wird damit leben müssen. Und noch einen Espresso trinken.

Dirk Graalmann



Kommentare
02.07.2012
19:31
Diskussion um Löw wird zu einer Leitwolf-Debatte
von schalkerhesse | #25

24 Menschen die Diskutieren und ich schließe mich an. Nur sagt doch einmal liebe Fußballfreunde - hat sich Euer Leben so deutlich durch die Niederlage verändert? Ich fall immer vom Glauben ab, wenn ich erwachsene Manschen sehe, die wegen einer Niederlage heulen und nicht mehr zu trösten sind (nicht nur Spieler sondern besonders Fans). Also, ich bin nach der Niederlage am nächsten Tag wieder arbeiten gegangen, habe artig meinen Italienische Kollegen gratuliert, mit denen ein bisschen das Gesehen analysiert und war der Meinung, dass der Trainer einen Fehler gemacht hatte. Ich glaube ich habe seitdem an jedem 2. Tag etwas in der Firma gemacht, was ich besser hätte machen können. Das ist das was mich beschäftigt - nicht was Herr Löw tut. Und ihn interessiert ist nicht was ich tue, sondern wo er sich verbessern kann. Also was soll das Rumgejaule, bald ist wieder Bundesliga und Quali und wir werden uns wieder an vielen guten Leistungen erfreuen.

02.07.2012
15:34
Diskussion um Löw wird zu einer Leitwolf-Debatte
von Lieber_nicht | #24

Nachdem Sammer jetzt bei den Seppls angeheuert hat, kann der DFB ja nun endlich einen weichgespülten Sportdirektor einstellen, der auch mit Platz 2 bis 4 bereits zufrieden ist und ihn an die Seite des Windelträgers stellen Dem Eventpublikum von den Fanmeilen ist das eh egal, die haben in zwei Wochen bereits irgendeinen anderen Grund für Partystimmung !

02.07.2012
15:13
Zahldes Tages: 40.000.000
von PSorensen | #23

Soviel € hat Herr Löw seit 2004 als (Co-)Trainer vom DFB ebkommen. Sehr viel Geld für Null Erfolg!

1 Antwort
Diskussion um Löw wird zu einer Leitwolf-Debatte
von Otto99 | #23-1

Und erst die Werbeeinnahmen!

02.07.2012
14:53
Diskussionen um Löw wird es nach seinem Rücktritt nicht mehr geben
von rotoheb | #22

Also....

Was hätte Sven Bender (vor EM nach Hause geschickt) allein im Italien-Spiel nicht alles rumreißen können. Löw attestiert Sven Bender, dass dieser keinen Ball verlorenen gebe. Der große, international erfahrene Sebastian Schweinsteiger scheint eine solche Mentalität nicht zu kennen und wird dennoch mehrfach aufgestellt.

Wenn Sammer jetzt bei Bayern ist, vielleicht gilt seine Jobgarantie für Löw beim DFB dann nicht mehr...

02.07.2012
14:04
Diskussion um Löw wird zu einer Leitwolf-Debatte
von Otto99 | #21

Ich darf meckern, weil ich auch vor der EM (WM) gegen Löw war.

- Wegen der Bevorzugung bestimmter Spieler, Vereine
Weil er es zugelassen hat, dass Podolski Ballack geschlagen hat
Weil er die Intrigen des Herrn Lahm zugelassen hat
- Wegen der unfairen Behandlung des Spielers Kurany.
- Weil er vor dem Schweiz-Länderspiel bewußt die unerfahrenen Spieler ins Messer hat laufen lassen.
Weil er den Bayernspielern noch vor der Nominierung einen Freifahrtschein gegeben hat.
Weil man das Gefühl hat, dass er seinen Spielern nahelegt, zu den Bayern zu wechseln
Weil er eitel und arrogant rüberkommt
Weil er es nicht für nötig hält, hochdeutsch zu sprechen.

Die Nationalelf macht mir schon lange keinen Spass mehr, weil ich keinen Bock auf 8 Bayern-Spieler habe

4 Antworten
Diskussion um Löw wird zu einer Leitwolf-Debatte
von Ralf74 | #21-1

Zustimmung,Zustimmung und nichts als Zustimmung habe ich für diesen Kommentag!

Ich möchte noch hinzufügen das ich selten einen so langweiligen , tempoarmen und pomadigen Fussball gesehen habe wie bei dieser EM von der N11 zu sehen war. Ich bin bei 2 Vorrrundenspielen eingeschlafen!!!!
Auch das ist das Werk von 8 Bayern und Löw

Diskussion um Löw wird zu einer Leitwolf-Debatte
von marwang | #21-2

viele zeilen viel dummes zeug

Diskussion um Löw wird zu einer Leitwolf-Debatte
von Otto99 | #21-3

#marwang

5 Wörter, 5 Fehler.

Diskussion um Löw wird zu einer Leitwolf-Debatte
von 13jahredede | #21-4

Nee, Marwang, also bis Nominierung und Freifahrtschein 1909 Zustimmung.
Der Rest ist aus meiner Sicht auch Unsinn und wenn 8 Bayern spieler besser sind als die Übrigen ist das eben so, war aber nicht der Fall

02.07.2012
13:59
Diskussion um Löw wird zu einer Leitwolf-Debatte
von Andercover | #20

Die Nibelungentreue zu Vize München ist einfach unerträglich. Schweinsteiger , verletzt und außer Form und spielt trotzdem Im Verein versagt und in der Nationalelf der Leader, lächerlich ! Allerdings egal wer diese Truppe trainiert , ob Löw oder sein Abziehbild Flick , ohne echte Führungsspieler wird das nichts mit dem großen Titel

02.07.2012
13:59
Diskussion um Löw wird zu einer Leitwolf-Debatte
von dsnero | #19

Ja, wenn man schon seit Wochen den EM Triumpf der Deutschen Mannschaft kommentiert hat steht man jetzt doof da - und muss andere Kriegsschauplätze eröffnen. Man kann ja nicht sagen: Da war ich (waren wir) doof - und Fussball ist letztendlich nur ein (nutzloses/unwichtiges) Spiel.
Löw hatte die Wahl mit dem etablierten erfolgreichen Kern aus München aufzulaufen (der allerdings erkennbar "augepowert" war) oder viele Neue z.B aus dem gut aufgelegten schnellen unberechenbaren Dortmunder Block zu bringen (der aber international nicht immer überzeugt hatte). Bei der kurzen Vorbereitungszeit hat er auf die Variante 1 gesetzt - vielleicht wäre Variante 2 besser gewesen, vielleicht auch nicht.
Phasenweise hat das Team auch so gespielt als könnte es Italien und Spanien schlagen (aber die Unkonzentriertheit..).
Vielleicht brauchen wir einen "Leitwolf" - vielleicht auch weniger

02.07.2012
13:34
Diskussion um Löw wird zu einer Leitwolf-Debatte
von HerrBert | #18

Ich verstehe die Kommentatoren nicht, die hier die Arbeit Löws als erfolgreich darstellen. Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, halte ich Jogi Löw für einen durchschnittlichen Trainer, der nicht in der Lage ist, aus dem vorhandenen Potential seiner Spieler das Maximum rauszuholen. Das es auch anders geht, ist ja bekannt (z.b. JK in Dortmund).
Ich bleibe bei meiner These: Die NM hat in der Vergangenheit schönen Fußball trotz und nicht wegen Jogi Löw gespielt, weil die Nachwuchsarbeit in Deutschland derzeit immer wieder Spitzenspieler hervorbringt.
Zur EM: Italien wäre mit einer anderen Aufstellung im Halbfinale zu schlagen gewesen. Kaum jemand hätte gemeckert, wenn das Team mit der Griechenland-Aufstellung verloren hätte, aber mit dieser Aufstellung war doch fast jedem schon vor Spielbeginn klar, dass man das Halbfinale verlieren wird. Bei mir war es auf jeden Fall so.

02.07.2012
13:32
Diskussion um Löw wird zu einer Leitwolf-Debatte
von Ralf74 | #17

Trainer ist (k)ein Idiot! Ich hoffe der nächste Bundestrainer unterliegt nicht dem Gehabe aus München und dem Druck von Sponsoren. Kein Trainer hätte angeschlagene, formschwache und von 3 Vize Titeln zermürbte Spieler in der Anzahl aufs Feld geschickt.
Das hätte er in der Vorrunden schon erkennen müssen.

02.07.2012
12:50
Diskussion um Löw wird zu einer Leitwolf-Debatte
von SpongeBob59 | #16

Wieso wird immer von Fehlern des Trainers gesprochen? Wer garantiert denn, dass es mit einer anderen Aufstellung besser gelaufen wäre? Wer weiß, vielleicht hätten ein Schürle, Reus oder Götze soviel Respekt vor Italien gehabt, dass sie auch nicht ihre beste Leistung abrufen konnten. Das ist alles Spekulation und führt zu nichts. Fakt ist, beim ersten Tor wurden drei Fehler hintereinander gemacht: Özil setzt nicht nach und lässt Pirlo in Ruhe den langen Ball spielen, Hummels lässt sich eindrehen und Badstuber kommt zu spät und keine 5 cm vom Boden weg. Also 3 Spieler, die nie in der Kritik standen. Und beim zweiten Tor steht der Lahm alleine in der Mitte, auch da sah die Abwehr schlecht aus.
Außerdem ist ein Platzierung unter den besten Vier ja auch nicht das schlechteste.

2 Antworten
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von marwang | #16-1

guter kommentar die anderen schlaumeier sind zu blauaugig und sehen nicht das griechenland die schlechteste mannschaft war

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von 13jahredede | #16-2

Stimmt nicht ganz, denn Hummels hat fast alleine das Feuer abbekommen, weil er Boateng nicht richtig unterstützt hat und deshalb die Flanke kam, die von badstuber sehr schwer zu verteidigen war.( O-Ton-Jogi Löw).
Sein es drum, Hummels hat den Fehler eingestanden und nicht drumrumgeredet, im Gegensatz zu unserem Leitwolf B. Schweinsteiger, der mal so nebenbei erwähnt, dass er es verstehen würde, wenn der trainer Ihn auf die Bank setzt.
Er hätte lieber sagen sollen, Trainer es geht nicht, ich habe noch Verletzungsprobleme. war vielleicht auch ein Fehler.
Ist aber auch egal, denn sowohl Schweinsteiger in anderen Turnieren als auch Hummels in der Vorrunde, haben der deutschen Mannschaft mehrfach den Ar... gerettet.

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