Roosters mit „Hammerstart“ in die neue Serie
02.09.2010 | 17:23 Uhr 2010-09-02T17:23:00+0200
Iserlohn.Die Roosters starten an diesem Freitag in ihre elfte DEL-Saison. Und nach den beiden ersten Lehrjahren haben sich die Iserlohner längst als ein Team etabliert, das stets Chancen hat, die Playoffs zu erreichen.
Allerdings: Das geschah bislang erst einmal. Ansonsten scheinen die Sauerländer Platz elf und damit einen Rang direkt unter dem Strich gebucht zu haben. In den letzten beiden Serien schlossen sie als Elfter ab, 2005, 2006 und 2007 ebenfalls. Und diesmal?
„Wir wollen in die Playoffs!“, gibt Trainer Ulrich Liebsch vor. Aber alle Beteiligten wissen, dass dies ein langer, harter Weg wird. Wie hart, werden gleich die beiden ersten Aufgaben des Wochenendes untermauern. Viel schwieriger hätte es wohl kaum kommen können. „Ein Hammerstart“, so Liebsch.
Beispiel Düsseldorf, um 19.30 Uhr Gast am Seilersee. Seit zehn DEL-Spielen sind die Iserlohner gegen die Metro Stars sieglos, der Erfolg im Rahmen dieser Saisonvorbereitung fällt kaum ins Gewicht.
Aufsteiger ja, Außenseiter nein
Beispiel München: Der EHC ist zwar Aufsteiger. Aber damit auch Außenseiter? Wohl kaum. „Es dürfte an diesem Wochenende keinen topmotivierteren Gegner geben als München“, skizziert Liebsch die sonntägliche Auswärtsaufgabe, zu der die Sauerländer aus Kostengründen auch erst am Spieltag anreisen. Liebschs Begründung: „Das ist ihr erstes DEL-Heimspiel seit vielen Jahren und wird zudem im Fernsehen übertragen. Aber vielleicht sind sie auch übermotiviert.“
Das Team von Trainer Pat Cortina mit den Ex-Roosters Bryan Adams, Ryan Ready und Martin Schymainski hat mit einer starken Vorbereitung viel Selbstvertrauen für den DEL-Start getankt.
Doch zunächst gilt der Fokus der Iserlohner dem Westderby, das bis Donnerstag nur zu 35 Prozent ausgelastet war. Dennoch hoffen die Roosters auf eine gute Kulisse.
Einsatz von Kopitz fraglich
„Düsseldorf ist ein Team, das um die Meisterschaft mitspielen will“, so Liebsch. Er erwartet aber eine anders als in den letzten Jahren auftretende DEG, weniger defensiv, sondern aggressiver ausgerichtet. Denn der neue Trainer Jeff Tomlinson war bei den Eisbären Berlin als „Co“ ein Schüler von Don Jackson. Das Gesicht der Rheinländer, die in Bestbesetzung antreten, hat sich im Vergleich zur letzten Saison stark verändert mit zahlreichen Neuzugängen. Der letzte kam am Donnerstag hinzu, aus der Kasseler „Konkursmasse“ wurde Verteidiger Derek Dinger verpflichtet .
Bei den Roosters ist der Einsatz von Verteidiger Lasse Kopitz fraglich. Wegen einer Magen-Darm-Verstimmung konnte er zuletzt nicht mittrainieren. Sollte er ausfallen, wird Stefan Langwieder seinen Platz einnehmen.
Bauchentscheidung für Danny aus den Birken
Im Tor wird Danny aus den Birken stehen. Liebsch: „Eine Bauchentscheidung.“ Neuzugang Prestin Ryan verteidigt mit Jon Insana, Center Cam Paddock kommt im dritten Sturm zum Zuge. „Die beiden befinden sich in einer guten körperlichen Verfassung“, attestiert Liebsch den Spätverpflichteten gute Physis, allerdings fehlt beiden das Teamtraining. „Ryan hat ein gutes Spielverständnis und ein gutes Auge“, lobt der Trainer den Abwehrspieler. Bei Paddock hebt der Coach das zuverlässige Defensivspiel, auch bei Unterzahl, heraus.
„Wir werden eine gute Mannschaft werden“, ist Liebsch überzeugt. „Aber bis dahin ist es noch ein Stück. „Wichtig ist, dass wir zu einer Konstanz finden.“
Hock: „DEL noch ausgeglichener besetzt“
Froh darüber, dass es endlich losgeht, ist auch Kapitän Robert Hock. Seine Einschätzung der Liga? „Die DEL ist noch ausgeglichener besetzt.“ Auf einen Tipp für das Auftaktwochenende will er sich nicht einlassen. „Ich erwarte, dass sich die Düsseldorfer so präsentieren, wie sie das wollen, Sie haben alle Voraussetzungen zu einer Spitzenmannschaft.“ Und Neuling München? „Die hatten gute Testspielergebnisse. Bei einem Aufsteiger weiß man nie, was einen erwartet.“ Aber prinzipiell will er sich nicht mit dem Blick auf die Gegner aufhalten. „Wir wollen uns ganz auf uns konzentrieren. Wir müssen in jedem Spiel gute Leistungen bringen.“
19:28
Also ganz ehrlich, wenn ich das Geld über hätte, würde ich es spenden.
Aber nicht einen Verein unterstützen, der in einer
verdammt lustigen PROFILIGA spielt, wo es drunter und drüber geht. Keine Organisation, Urteile über Zulassung oder nicht. Ja die roosters sind vernünftig und der Rest? Die werden veräppelt ohne Ende. Und wenn zum Schluss nur noch die braven Roosters da sind, dann spielen sie halt gegeneinander. Echt spitze. Also wirklich tolle Geschichte dieses Event.
22:19
Nach der verkorksten Vorbereitung kann es nur besser werden. Wenigstens wird in Iserlohn vernünftig gewirtschaftet und kein Geld verplant, das nicht da ist. Ein Club mit tollen Fans, einer guten Führung und einer geilen Halle. Im Gegensatz zu irgendwelchen Domes und Arenen kommt es am Seilersee einzig auf´s Spiel an und nicht auf die Show
22:19
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
20:17
Hallo Heinzaufs(Gl-)eis,
deine Investition kommt doch den Roosters zu gute. Ist also eine gute Geldanlage.
19:13
Viel Glück in der TotgeburtenLiga. Kommt die DEG wirklich oder hält ein anderer Bus(??!!)vor dem schmucken Eispalast. Ich habe selten so eine peinliche Außendarstellung einer sog.
Profiliga erlebt wie bei der DEL.
Und das dann auch noch als spektakulär zu verkaufen und den Fan auffordern noch mehr zu investieren, grenzt schon an bodenloser Unverschämtheit. Damit man gegen Haie, Pinguine usw. spielen darf, wo der Schatzmeister noch nie was von GuV-Konto gehört hat.
In dieser Form ist die DEL eine Witzliga und der Spielbetrieb eine Lach-und Sachgeschichte.