Neun Zähler sollten für die Roosters reichen
23.02.2012 | 18:56 Uhr 2012-02-23T18:56:00+0100
Iserlohn. Der Kampf um die Play-offs geht in die ganz heiße Phase. Mit ihrem Sechs-Punkte-Wochenende haben sich die Roosters eine deutlich bessere Ausgangsposition verschafft. Sie befinden sich inzwischen wieder in der komfortablen Lage, das Saisonziel aus eigener Kraft erreichen zu können.
Trainer Doug Mason geht davon aus, dass neun Punkte aus den noch verbleibenden sechs Spielen reichen sollten. Daher lautet das Minimalziel pro Wochenende drei Zähler, mehr wäre ein Bonus, weniger indes ein Problem. Doch sowohl an diesem Freitag beim Tabellendritten Mannheim als auch am Sonntagnachmittag in eigener Halle gegen den Vorletzten Nürnberg, dessen Fans mit dem Sonderzug anreisen, dürften die Punkte hart umworben sein. „Jetzt kämpft fast jeder um einen möglichst guten Platz in der Tabelle“, weiß Mason. „Mannheim spielt um die Ränge eins bis vier und Nürnberg um seine Zukunft.“ Daher möchte er auch nicht über mögliche Favoriten- oder Außenseiterrollen spekulieren. „Wir brauchen Punkte, egal, ob gegen Mannheim oder Nürnberg. Und unsere zuletzt konstanten Leistungen geben uns dazu die Möglichkeit.“
Schon gegen Mannheim? „Das ist eine komische Mannschaft“, wiederholt Mason seine Einschätzung des Tabellendritten. „Die Adler benötigen nur wenige Chancen, um Tore zu schießen. Sie verfügen über gute Torjägerqualitäten.“
Auch Nürnberg ist gefährlich. Seit dem es für den Vorletzten praktisch nur noch ums Prestige geht, spielen sie besser. Drei der letzten vier Spiele wurden gewonnen, u. a. gab es einen überraschenden Erfolg in Augsburg. Für die Spieler geht es auch um neue Verträge, denn der Klub will in der kommenden Saison hoch hinaus und hat schon etliche hochkarätige Neuzugänge verpflichtet, auch Iserlohns Stürmer Steven Rupprich hat bereits bei den Thomas Sabo Ice Tigers unterschrieben.
Erneut treten die Sauerländer nicht in Bestbesetzung an. Nun hat es Verteidiger Derek Peltier mit einem Muskelfaserriss erwischt. Somit wird Sean Blanchard wieder auflaufen, dem Mason wegen der Adduktorenprobleme ursprünglich noch eine weitere Pause einräumen wollte. „Aber jeder andere Klub hat auch Verletzte“, will der Trainer keinesfalls ein Klagelied anstimmen.
Wieder zurückgekehrt nach Finnland ist Torhüter Tero Leinonen. „Wenn wir am 11. März in Ingolstadt spielen, wird er schon wieder auf dem Weg nach Iserlohn sein“, macht der Trainer deutlich, dass es sich nur um einen Abschied auf Zeit handelt. „Denn am darauf folgenden Mittwoch beginnen bereits die Pre-Play-offs, dann soll er schon wieder im Mannschaftstraining sein“, ist Mason überzeugt, dass mit dem Spiel bei den Panthern das Saisonende längst noch nicht erreicht ist. An diesem Wochenende soll diese Zuversicht untermauert werden.
0mitdiskutieren