Staatsanwalt ermittelt wohl wegen Dioxin-Eiern
10.04.2012 | 21:18 Uhr 2012-04-10T21:18:47+0200
Bielefeld. Der Fund Dioxin-belasteter Eier auf einem Bauernhof im Landkreis Minden-Lübbecke hat ein juristisches Nachspiel: Laut einem Medienbericht prüft die Staatsanwaltschaft, ob ein Verstoß gegen das Lebensmittelrecht vorliegt. Auch Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung seien möglich.
Einem Bio-Hof im ostwestfälischen Stemwede drohen nach dem Fund von Dioxin-belasteten Eiern strafrechtliche Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld überprüft einen möglichen Verstoß gegen das Lebensmittelrecht, wie das "Westfalen-Blatt" (Mittwochausgabe) berichtete. Staatsanwalt Christoph Mackel sagte der Zeitung laut Vorabbericht, ergebe sich ein Anfangsverdacht, könnten Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet werden.
Dem Bericht zufolge denkt das NRW-Verbraucherschutzministerium über ein Bußgeldverfahren gegen den Betrieb im Kreis Minden-Lübbecke nach. Grund ist demnach, dass Vertriebswege verschwiegen sowie das Ministerium erst zwei Wochen nach dem Fund über die Dioxin-Belastung informiert worden seien. (dapd)

23:16
Da übt wohl jemand für eine Karriere bei der Bildzeitung. Seit wann begehen Eier ein Verbrechen? Ein bisschen mehr Seriosität bitteschön!
Da kennt jemand nicht den Unterschied zwischen Ermittlungen "wegen Dioxin-Eiern" und "gegen Dioxin-Eiern".
Etwas mehr Seriösität beim Kritik schreiben, dann macht man sich auch nicht lächerlich mit seiner Forderung nach mehr Seriösität...