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10.06.2008 | 20:08 Uhr

VERKEHR. Für den neuen Super-Bahnhof von Arnheim lassen sich keine Bauinvestoren finden.

ARNHEIM. Der neue Bahnhof in Arnheim droht in einem finanziellen Fiasko zu enden. Für 555 Millionen Euro sollte am Nordrand der Stadt ein futuristisches Gebäude von Stararchitekt Ben van Berkel umgesetzt werden. Ein Bahnhof, der Maßstäbe in der Architektur setzen sollte, doch jetzt sieht es eher danach aus, als ob mit diesem Vorhaben gigantisch viel Geld verpulvert wird.

In der vergangenen Woche musste Bürgermeisterin Krikke kleinlaut verkünden, dass auch der letzte Bieter im Ausschreibungsverfahren zurückgezogen hat. Er lag mit seinen Preisvorstellungen 55 Millionen Euro über den veranschlagten Kosten. Für die Arnheimer ist das ein tiefer Schlag, leben sie doch schon seit elf Jahren mit einer riesigen Baugrube in ihrer Innenstadt und nutzen einen provisorischen Bahnhof. Ein Bautermin ist in weite Ferne gerückt und bereits heute hat die Stadt Arnheim über 30 Millionen Euro für die Bauverzögerungen ausgegeben.



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