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Drei Tote bei Unfällen in NRW innerhalb von 24 Stunden

18.04.2012 | 07:21 Uhr
Drei Tote bei Unfällen in NRW innerhalb von 24 Stunden
Drei Menschen sind innerhalb eines Tages bei Unfällen in NRW gestorben.Foto: Sergej Lepke/WAZ FotoPool (Archiv)

Düsseldorf.  Innerhalb eines Tages sind in NRW drei Menschen bei Unfällen gestorben. In Würselen bei Aachen fuhr ein Mann in einer Kurve mit seinem Auto gegen einen Baum, in Verl wurde eine Beifahrerin bei einem Zusammenstoß auf einer Kreuzung tödlich verletzt. Auch ein Arbeitsunfall in Würselen endete tödlich.

Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 57 in Würselen bei Aachen ist in der Nacht zu Mittwoch ein Mann tödlich verletzt worden. Sein Fahrzeug war in einer Linkskurve von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geprallt, wie die Polizei am Morgen nach ersten Erkenntnissen mitteilte. Damit sind bei Unfällen in Nordrhein-Westfalen innerhalb von 24 Stunden drei Menschen gestorben.

Bei dem Unfall auf der B 57 kam nach Polizeiangaben für den Fahrer jede Hilfe zu spät. Zeugen hatten den Wagen gegen 0:30 Uhr entdeckt und die Rettungskräfte alarmiert. Als diese eintrafen, war der Mann bereits tot. Die Identität des Unfallopfers konnte noch nicht festgestellt werden. Die Ermittlungen zur Ursache dauern an.

Dachdecker stürzte neun Meter tief

Tödlich endete auch ein Arbeitsunfall in Würselen. Ein Mitarbeiter eines Dachdeckerbetriebs brach am Dienstag bei Sanierungsarbeiten durch ein Dach und stürzte etwa neun Meter in die Tiefe. Die 24 Jahre alte Mann starb noch an der Unfallstelle.

Ebenfalls am Dienstag wurde eine Frau bei einem Unfall in Verl tödlich verletzt. Drei weitere Personen erlitten schwere Verletzungen. Ein 36 Jahre alter Autofahrer kollidierte auf einer Kreuzung mit einem Wagen, in dem eine Familie saß. Er erlitt dabei ebenso wie der 48 Jahre alte Fahrer des anderen Autos sowie dessen achtjährige Tochter schwere Verletzungen. Die Frau des 48-Jährigen wurde lebensgefährlich verletzt und starb kurz darauf im Krankenhaus.

Zwei Überfälle in Recklinghausen

Mehr Glück hatte dagegen ein Angestellter eines Bistros in Recklinghausen, der bei einem Überfall unverletzt blieb. Ein maskierter Mann betrat in der Nacht zum Mittwoch das Geschäft und forderte mit vorgehaltener Schusswaffe Geld, wie die Polizei mitteilte. Die Beute steckte er in eine rote Plastiktüte und floh mit einem Auto. Von dem Täter fehlt trotz sofort eingeleiteter Fahndung jegliche Spur.

Ebenfalls mit einer Pistole wurde in der Nacht zum Mittwoch ein Angestellter eines Kiosks in Recklinghausen bedroht. Nachdem die Kasse geöffnet wurde, flüchtete er mit Bargeld. Die Polizei sucht nach dem Täter. Hinweise auf seinen Aufenthalt hat sie noch keine. (dapd)


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