Muslime geißeln Kölner Beschneidungs-Urteil
27.06.2012 | 14:17 Uhr 2012-06-27T14:17:00+0200
Köln. Das Beschneidungs-Urteil des Kölner Landgerichts stößt auch bei Muslimen auf scharfe Kritik. Der Zentralrat der Muslime sieht in darin einen „eklatanten Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften“. Zudem würden bestehende Klischees und Vorurteile verstärkt.
Der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) hat heftige Kritik am Urteil des Kölner Landgerichts geübt, wonach die Beschneidung von Jungen aus rein religiösen Gründen grundsätzlich als Straftat zu bewerten ist. Das Urteil stelle einen „eklatanten und unzulässigen Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften und in das Elternrecht“ dar, erklärte der ZMD am Mittwoch in Köln. Zudem werde durch die Einschätzung der Kölner Richter die Rechtsunsicherheit bei allen Beteiligten erheblich wachsen.
Der ZMD-Vorsitzende Aiman Mazyek mahnte, die Religionsfreiheit sei „ein sehr hohes Gut in unserer Verfassung“ und dürfe „nicht Spielball einer eindimensionalen Rechtsprechung sein“. Zudem würden bestehende Vorurteile und Klischees beim Thema Beschneidung durch das Kölner Urteil „noch weiter verfestigt“. Der ZMD erinnerte daran, dass die Beschneidung von Jungen Bestandteil muslimischer Tradition sei. Zudem sei wissenschaftlich erwiesen, dass eine medizinisch fachgerechte Beschneidung nur Vorteile für die Kinder und späteren Erwachsenen mit sich bringe.
Zentralrat der Juden: „Unerhörter und unsensibler Akt“
Das Kölner Gericht hatte in seiner am Dienstag veröffentlichten Entscheidung die Auffassung vertreten, eine Beschneidung sei nicht durch die Einwilligung der Eltern gerechtfertigt, da sie nicht dem Wohl des Kindes entspreche. Der Körper des Kindes werde durch die in Islam und Judentum verbreitete Beschneidung „dauerhaft und irreparabel verändert“. Das Erziehungsrecht der Eltern sei „nicht unzumutbar beeinträchtigt“, wenn sie abwarten müssten, ob sich das Kind später als Volljähriger für eine Beschneidung entscheide.
Zuvor hatte bereits der Zentralrat der Juden das Urteil als „beispiellosen und dramatischen Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften“ kritisiert. Der jüdische Zentralratspräsident Dieter Graumann sprach von einem „unerhörten und unsensiblen Akt“. (afp)

00:02
Unerhörter und unsensibler Akt ?
Lächerlich !
Für Ärzte fällt nur ein lukrativer Geschäftszweig weg, besonders wenn man bedenkt, dass religiöse Beschneidungen nur PRIVAT abgerechnet werden können.
Also ist man dafür und schmeißt alle ethischen Grundsätze über Bord.
Eine Beschneidung, egal ob Jungen oder Mädchen, ist und bleibt eine Körperverletzung, zumal die Beschnittenen nicht selbst entscheiden können und der Vorgang unumkehrbar ist.
Liebe Ärrzte, habt Ihr Euren ärztlichen Eid vergessen ???
Liebe Politiker, stellt Ihr neuerdings religiösen Wahn über das Grungesetz ???
Stimmt Frau Merkel, wir machen uns zur Komikernation, aber nur weil soche Komiker wie ihr, kein Rückrat habt, kein Respekt vor dem Grundgesetz habt und ihr euch mittlerweile über die Rechtsprechung erhebt.
Ihr seid genau so eine Schande für dieses Land, wie diese idiotischen religiösen Rituale.
Politiker, Befürworter und Kriecher aller Couleur, lasst euch doch verstümmeln, mal sehen wieviel Spass ihr habt.
23:58
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12:11
Sehe es auch gänzlich unnötig an. Zu dem reicht es ja auch wenn das Kind zum Manne vor dem Gesetz geworden ist. Bei vielen Juden ist dann ja auch oft erst der Zeitpunkt wo sie sich beschneiden lassen.
Denke aber mal das es Aktuell in Mode gekommen ist, weiß der Henker warum, das diese Völker Abrahams, auf einmal die Beschneidung als wichtigen Religiosen Akt betrachten und ihn schon an Babys vor nehmen lassen. Also Geschöpfen, die sich weder mit Taten noch Worten wehren können. Fragt sich da wo in diesem Falle eben der Staat mit seinem Top Argument bleibt: Alles zum Wohle des Kindes ist OK, alles
andere ist ein Verbrechen gegenüber dem Kind.
13:31
Es gibt die Möglichkeit unser Land zu verlassen, wenn es ihnen hier nicht passt
23:30
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16:38
" (...) Zudem würden bestehende Klischees und Vorurteile verstärkt"
Die Vorurteile schufen diejenigen, die sich alle Freiheiten herausnehmen ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, dass diese angebliche Freiheit darauf basiert, andere Menschen zu verletzen, nicht aber sich selbst. Nein, Freiheit bedeutet für solche Individuen einfach nur, dass sie andere Menschen dazu nötigen, Schmerz zu empfinden und darüber auch noch glücklich sind.
In unserem aufgeklärten Zeitalter nennt man eine solche Verhaltensweise auch "Sadismus".
15:44
Ein 14-jähriger kann sich bereits wirksam vom Religionsunterricht abmelden oder aus der Kirche austreten. Das nennt man Religionsmündigkeit.
Das wäre auch das passende Alter für die selbstbestimmte Zustimmung zur einem solchen, medizinisch nicht indizierten Eingriffs!
Übrigens ist das für all die aufgeführten tatsächlichen oder angeblichen Vorteile einer Beschneidung, für die hier mancher gerne wirbt, dann eben noch nicht zu spät. Der gerne aufgeführte Peniskrebs hat übrigens derart geringe Fallzahlen, dass er beim Sterberisiko mit dem allgemeinen Narkose- und OP-Risiko einer Beschneidung gleichauf liegt.
Die angeblich geringere HIV-Ansteckungsgefahr in Afrika ist statistisch nicht klar von dem ggf. veränderten Sexualverhalten infolge von Arztkontakt und Beratungsgespräch abgrenzbar. Im Zweifelsfall wäre kondomloser Verkehr mit oder ohne Vorhaut übrigens auch nur Russisches Roulette mit mehr oder weniger Kugeln in der Trommel - verantwortungslos ist beides!
10:12
Selbstbestimmungsrecht der Religionen. Religionsfreiheit.
Jeder einzelne hat ein Selbstbestimmungsrecht. Jeder einzelne hat das Recht eine Religion zu wählen oder nicht. Dazu gehören auch Kinder.
Selbstbestimmungsrecht der Eltern.
Ja in bestimmten Teilen. Aber Elten MÜSSEN sich der Schulpflicht beugen. Eltern dürfen mit ihren Kindern nicht machen was sie wollen - sofern es dem Wohl des Kindes widerspricht.
Medizinische Eingriffe bedürfen der Einwillungen des Patienten. Geben andere es für ihn ab - gibt es - zu Recht - große Hürden.
Hygiene war in Vorzeiten wichtig. Aber heute... bitte.
Bei den Moslems steht meines Wissen die Beschneidung nicht in irgendeinem Gesetzt sondern wird aus Respekt für Abraham durchgeführt. Die Juden führen an, dass dadurch der Bund mit Gott gebrochen wird, wenn jemand nicht beschnitten wird. Im Laufe der Geschichte wurde aber Beschneidungen öfters (z. B. in der Udssr) verboten. Dann müsste der Bund doch schon öfters gebrochen worden sein, oder?
01:16
... und ich geißele die Kinderverstümmelung und die brutale Schächtung von Tieren, nur weil es angeblich eine Religion vorschreibt.
Irgendwelche Hygienegründe hat es auch nicht, da man sich einfach nur waschen muss.
Mit Männlichkeit hat es auch nichts zu tun, da der Großteil der Beschneidungen bisher unter Betäubung gemacht werden.
schwache Performance! Zähne zusammenbeißen und ein Mann sein - so gehts...
19:54
Wenn Körperverletzung zum Religiösen Glauben gehört dann ade du arme Welt!!!!