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Überlingen gedenkt der Opfer des Flugzeugabsturzes

01.07.2012 | 19:33 Uhr

Zehn Jahre nach dem Zusammenstoß zweier Flugzeuge bei Überlingen am Bodensee haben Politiker und Angehörige der 71 Opfer gedacht. "Es heißt, die Zeit heilt alle Wunden, doch das Leid ist noch immer gegenwärtig", sagte der baden-württembergische Europaminister Peter Friedrich (SPD) am Sonntagnachmittag bei einer offiziellen Trauerfeier. Aber aus Leid und Schmerz könne auch Neues wachsen.

Überlingen (dapd). Zehn Jahre nach dem Zusammenstoß zweier Flugzeuge bei Überlingen am Bodensee haben Politiker und Angehörige der 71 Opfer gedacht. "Es heißt, die Zeit heilt alle Wunden, doch das Leid ist noch immer gegenwärtig", sagte der baden-württembergische Europaminister Peter Friedrich (SPD) am Sonntagnachmittag bei einer offiziellen Trauerfeier. Aber aus Leid und Schmerz könne auch Neues wachsen.

Rund 150 Angehörige der Opfer waren aus Russland und Weißrussland an den Bodensee gereist, darunter auch Witali Kalojew, der bei dem Unglück Frau und zwei Kinder verloren hat. Er war in der Schweiz zu fünf Jahren und drei Monaten Gefängnis für den Mord an dem damals dienstleitenden Fluglotsen verurteilt worden.

Am 1. Juli 2002 waren zwei Flugzeuge, eine russische Passagiermaschine mit 49 Kindern an Bord und ein Frachtflugzeug, in 11.000 Metern Höhe kollidiert. Keiner der Insassen überlebte das Unglück.

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