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RBB-Intendantin Reim setzt auf ein "Reförmchen"

25.03.2012 | 07:41 Uhr

Die Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), Dagmar Reim, setzt bei ihrer Reform der Programmstruktur auf mehr Bündelung. Der "Berliner Morgenpost" (Sonntagausgabe) sagte Reim, geplant sei keine grundlegende Reform, "eher ein Reförmchen, weil im Fernsehen evolutionäres Entwickeln günstiger ist als revolutionäres".

Berlin (dapd). Die Intendantin des Rundfunks Berlin-Brandenburg (RBB), Dagmar Reim, setzt bei ihrer Reform der Programmstruktur auf mehr Bündelung. Der "Berliner Morgenpost" (Sonntagausgabe) sagte Reim, geplant sei keine grundlegende Reform, "eher ein Reförmchen, weil im Fernsehen evolutionäres Entwickeln günstiger ist als revolutionäres".

Ziel sei es, den Zuschauerfluss von einer Sendung zur nächsten zu verbessern. Reim: "Deshalb bündeln wir das, was zusammen passt, jeweils an einem Abend. Unsere dokumentarische Handschrift, die wir sehr pflegen, wollen wir künftig vor allem dienstags zeigen und nicht mehr über die Woche verstreuen."

Reim ist sich dabei bewusst, dass junge Zuschauer sich nicht mit dem RBB-Fernsehen identifzieren. "Wir machen öffentlich-rechtliches Programm für Menschen 40 plus. Wer unser Jugendradio 'Fritz' hört, sieht in der Regel nicht RBB-Fernsehen."

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