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EKD-Ratsvorsitzender hat es mit weiteren Kirchenfusionen nicht eilig

26.05.2012 | 07:11 Uhr

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und rheinische Präses Nikolaus Schneider steht weiteren Kirchenfusionen zurückhaltend gegenüber. "Das müssen die Gliedkirchen selbst entscheiden, das ist keine Sache der EKD", sagte Schneider der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) laut Vorabbericht vor der Gründung der Nordkirche.

Düsseldorf (dapd-nrw). Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und rheinische Präses Nikolaus Schneider steht weiteren Kirchenfusionen zurückhaltend gegenüber. "Das müssen die Gliedkirchen selbst entscheiden, das ist keine Sache der EKD", sagte Schneider der Düsseldorfer "Rheinischen Post" (Samstagausgabe) laut Vorabbericht vor der Gründung der Nordkirche.

Schneider sagte, das gelte, obwohl das EKD-Papier "Kirche der Freiheit" bereits vor sechs Jahren für 2030 ein Ziel von nur noch acht bis zwölf Landeskirchen formuliert habe. "'Kirche der Freiheit' war bewusst als Impulspapier konzipiert. Aber Impulse sind keine Fünfjahrespläne", sagte er.

Am Pfingstsonntag schließen sich die evangelischen Landeskirchen Nordelbien, Mecklenburg und Pommern im schleswig-holsteinischen Ratzeburg zur Nordkirche zusammen. "Da ist am Ende im guten Konsens eine Lösung gefunden worden", sagte Schneider.

dapd

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