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"Blockupy"-Proteste sollen auf Düsseldorf ausgeweitet werden

30.05.2012 | 21:09 Uhr
Foto: /AP/Michael Probst

Bankenkritiker wollen die in Frankfurt am Main gestarteten "Blockupy"-Proteste auf Düsseldorf ausweiten. Die Bewegung "Occupy"-Düsseldorf ruft zur Teilnahme an den Aktionstagen vom 6. bis 9. Juni auf. Die Stadt sei nach Frankfurt der zweitwichtigste Banken- und Börsenplatz Deutschlands, hieß es zur Begründung. Geplant sind unter anderem Protestaktionen und eine Abschlussdemonstration am 9. Juni.

Düsseldorf (dapd-hes). Bankenkritiker wollen die in Frankfurt am Main gestarteten "Blockupy"-Proteste auf Düsseldorf ausweiten. Die Bewegung "Occupy"-Düsseldorf ruft zur Teilnahme an den Aktionstagen vom 6. bis 9. Juni auf. Die Stadt sei nach Frankfurt der zweitwichtigste Banken- und Börsenplatz Deutschlands, hieß es zur Begründung. Geplant sind unter anderem Protestaktionen und eine Abschlussdemonstration am 9. Juni.

Die Veranstaltungen des "Blockupy"-Bündnisses in Frankfurt waren aus Angst vor Ausschreitungen bis auf eine Großdemonstration am 19. Mai verboten worden. Daran nahmen 20.000 Menschen teil, die weitgehend friedlich gegen die europäische Finanzpolitik protestierten.

dapd

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Kommentare
07.06.2012
12:57
Occupy Düsseldorf - oder: Neues von der Campfront
von TanjaBee | #4

2 Postings direkt nacheinander um 17:41 und dann direkt um 17:56 Uhr, dabei das Erste mit den typischen Sprachfehlern eines der zentralen Occupy-Düsseldorf-Agitatoren (ja, diese kleinen Sprachfehlerchen kenne ich nur allzugut, lieber R. ) , was soll Mensch dazu noch einfallen? Habt ihr keine externen Unterstützer mehr? Woran mag das bloß liegen, dass es stattdessen nur noch ehemalige Anhänger gibt, die Euch kritisieren ? Eine neue Methode, neues Denken, ja und die Menschen mit dem alten Denken sollen mal schön von euch weg bleiben.... auweia, lieber R. = Antispalter (wer Lisa Meyer ist, kann ich mir dann auch gleich denken.....) . Sektenstrukturen sehen so aus, ist Euch das eigentlich bewusst? Sprechen wir mal von dem Thema "echte Revolutionäre". Che Guevara war ein Revolutionär, die Zapatisten sind immer noch Revolutionäre. Preguntando caminamos.“
„Fragend gehen wir voran.“ ist ihr Motto. Was im Ddorfer Occupy Camp passiert, ist hingegen Kaderpolitik, Animal Farm, Gehirnwäsche.

31.05.2012
17:56
Occupy Düsseldorf
von Lisa_Meyer | #3

Ich kann dem Beitrag von antispalter nur zustimmen. Natürlich gab es sowohl im Camp als auch in der Bewegung Probleme, und die gibt es immer noch. Aber, wo gibt es die nicht?
Seit einigen Wochen finden bei Occupy Düsseldorf wieder viele Aktionen statt und auch die Bewohner des Camps sind in meinen Augen echte Revolutionäre, die versuchen mit einer neuen Methode die Welt zu verändern.
Sowohl der Kontakt zur Kirche, als auch zu den Anwohnern rund ums Camp ist ausgesprochen gut.
Solidarität, Menschlichkeit und Flexibilität im Denken hab ich durch diese Bewegung gelernt. Und ich bin wahnsinnig froh, dass es diese Bewegung in Düsseldorf gibt.

BLOCKUPY DÜSSELDORF, wir kommen!

31.05.2012
17:41
Occupy Düsseldorfer
von antispalter | #2

Nach viele Problemen ist Occupy Düsseldorf stärker aufgestellt als jemals zuvor mit viele Politisch Aktiven die immer mehr in Bewegung bringen. Gute Info Arbeit mit Video Doku Abenden, Vorträge und auch viele Aktionen sind heute die merkmale von Occupy Düsseldorf. Die Vernetzung mit andere Gruppen ist auch deutlich besser geworden und (auch wenn da immer noch drann gearbeitet wird), in keinsterlei weise vergleichbar mit den anfanzeiten von Occupy Düsseldorf. Auch das Kontakt mit der Kirche ist besser als es jemals gewesen ist. Erfreulich dass soviele Aktiven im Camp eingezogen sind und dort soviel auf die Beine gestellt wird. WEITER SO!

31.05.2012
13:10
Occupy Düsseldorf= Mehr Schein als Sein
von Sahneschnittchen | #1

ch bin ein Sympathisant der globalen Occupy Bewegung. Aber Occupy Düsseldorf ist einfach nur ein schlechter Witz und schadet aufgrund der Vorkommnisse im Camp Düsseldorf, der Nähe zu den üblichen Verschwörungstheoretikern, der gesellschaftspolitischen Inhaltsleere dem Ansehen der Occupy Bewegung. Occupy steht für gewaltfreien Wiederstand. Davon ist aber im Umgang miteinander bei Occupy Ddorf wenig zu sehen. Anfänglich gab es großen Zuspruch und viel Symphatie bei der Bevölkerung. Zurecht haben sich sehr viele Sympathisanten von Occupy Ddorf distanziert. Selbst in der linken Szene ist Occupy und speziell das Camp sehr umstritten. Jeder sollte mal genau hinschauen wer da so im Camp lebt und agiert. Auf der einen Seite wird die Unabhängigkeit vom System propagiert um anderseits dann als Schnorrer von den Spenden anderer zu leben. Aus Schnorrern werden aber im Leben keine Revolutionäre. Es wird Zeit, das auch die Kirche mal genau hinschaut, wen sie da als Nachbarn unterstützt.

1 Antwort
Ah ja
von antispalter | #1-1

Sahneschnittchen dein Kommentar entspricht leider nicht die Realität. Es gibt ungefähr 4 Leute die all ihre energie in die Diskreditierung von Occupy Düsseldorf stecken, das ist schade aber das nichts neues bei Soziale Bewegungen. Ob Sahneschnittchen eine dieser 4 Personen ist weis ich nicht, aber ihr Kommentar lässt dies vermuten. Das Camp ist immer in Bewegung gewesen und hat seit einige Wochen viele neue Bewohner die vieles geändert haben. Menschen die nicht ihr alleinige willen durchdrücken wollen, sondern die gemeinsam lösungen für problemen erarbeiten und auch viel politische arbeit machen. Occupy Düsseldorf ist stärker als je zuvor und hat sich nicht beiirren lassen und die viele problemen bis jetzt gut gelöst. Viva la (r)Evolution.

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