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Bankia versteht milliardenschwere Finanzspritze als Investition

27.05.2012 | 17:04 Uhr
Foto: /AP/Antonio Heredia

Der Präsident des maroden spanischen Finanzinstituts Bankia ist in Erklärungsnot: "Wir müssen nicht darüber reden, irgendetwas (von den nunmehr 23,5 Milliarden Euro staatlichen Finanzhilfen) zurückzugeben", hatte Jose Ignacio Goirigolzarri am Samstag gesagt.

Madrid (dapd). Der Präsident des maroden spanischen Finanzinstituts Bankia ist in Erklärungsnot: "Wir müssen nicht darüber reden, irgendetwas (von den nunmehr 23,5 Milliarden Euro staatlichen Finanzhilfen) zurückzugeben", hatte Jose Ignacio Goirigolzarri am Samstag gesagt. Nachdem Medienvertreter ihn fragten, was er damit meine, veröffentlichte die Bank am Sonntag eine Erklärung - offenbar um die Märkte zu beruhigen.

Darin heißt es, dass der größte Bankensanierungsfall in der Geschichte des Landes als Investition zu sehen sei, um für die Regierung Gewinn zu machen, und nicht als Darlehen. Goirigolzarri sagte, es sei nicht die Verantwortung der Bank, das Geld zurückzuzahlen, sondern "Wert und Rentabilität für diesen Beitrag" zu schaffen. Bankia hat 32 Milliarden Euro faule Vermögenswerte in seinen Büchern. Das Institut hatte sich mit Immobilienkrediten in eine Schieflage gebracht.

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