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Reiterhof Paschedag

Wohlfühl-Paradies für Mensch und Tier

18.11.2009 | 17:04 Uhr
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Wohlfühl-Paradies für Mensch und Tier

Hemer. Wenn man die Landhauser Straße entlangfährt, sieht man nach kurzer Zeit auf der rechten Straßenseite einen schönen Hof mit dem Schild „Paschedag - Auf dem Rosenhof”.

Biegt man in die einladende Einfahrt ein, gelangt man auf einen Reiterhof. Er wird geleitet von Rainer Paschedag, einem immer gut gelaunten, freundlichen Mann, der viel Sinn für Humor hat und ein guter Freund der Stallgemeinschaft ist. Er hütet den Stall jetzt schon seit vielen Jahren und ist jeden Tag mit zwei Hunden, einer Katze und zurzeit 31 Pferden auf seinem Hof. Der bietet einen Reitplatz, einen Longierzirkel, sechs große und drei kleinere Wiesen und Boxen, in denen die Pferde im Winter ihre Nächte verbringen. Die riesigen angrenzenden Wälder bieten wunderschöne Ziele für Ausritte.

Im Sommer sind die Pferde Tag und Nacht draußen und genießen die Stunden in Freiheit, bevor und nachdem sie bewegt wurden. Im Winter kommen sie nur tagsüber auf die Wiesen, nachts ist es zu kalt. Auf dem Hof stehen nur Privatpferde, auf denen aber trotzdem Reitunterricht genommen werden kann, zum Beispiel bei einer der zwei Hobby-Reitlehrerinnen. Das Stallteam, das auch mal Wanderungen unternimmt, reitet oft in Dreiergruppen aus oder hält zwischendurch mal ein gemütliches Kaffeekränzchen ab. „Kannst du mir vielleicht helfen, mein Pferd zu satteln?” „Weißt du, was ich am besten machen kann, wenn mein Pferd nicht auf die Galopphilfe reagiert?” So lauten die Fragen, die gerne beantwortet werden. Jeder hilft jedem. In der Stallgemeinschaft gibt es alle Altersgruppen. Ob Jung oder Alt, jeder wird gleich behandelt. Manchmal haben Mutter und Kind auch mit dem Reiten das gleiche Hobby und pflegen es auf dem Hof gemeinsam.

Jeder kann sich aussuchen, wann er zum Stall geht, denn es gibt keine bestimmte Zeit, die man einhalten muss. Genauso ist es, wenn man auf dem großen Reitplatz reiten möchte. Nur, wenn man sein Pferd longieren möchte, kann man sich in eine Liste eintragen, damit es kein Chaos gibt.

Jeder ist für sein Pferd selbst verantwortlich, das heißt Hufschmied, Futter und sonstiges muss der Besitzer selbst bezahlen und sich auch selbst um seinen Liebling kümmern. Im Winter kann man zwar Vollpension erhalten, was bedeutet, dass der Bauer die Boxen mistet und die Pferde füttert - das kostet aber mehr. In der Stallmiete sind Wasser, Heu und Stroh, das Reiten und das Longieren sowie die Unterbringung auf Wiesen und in den Boxen enthalten.

Die Erlebnisse auf und rund um den Reiterhof Paschedag sind wunderschön. Traumhafte Ausritte, viel Spaß und Erfolg sind einfach immer mit dabei - es ist ein Wohlfühl-Paradies für Mensch und Tier.

Axana Grunert

Klasse 8a

Woeste-Gymnasium Hemer

ZEUS-Reporterin

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