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Der beste Urlaub der Welt: Mallorca

27.06.2009 | 01:01 Uhr
Der beste Urlaub der Welt: Mallorca

Iserlohn. Jedes Jahr dasselbe: Ihre Sommerferien verbringt ZEUS-Reporterin Laura Strelzyk entweder zu Hause oder mit großer Begeisterung in Polen bei der Verwandtschaft. Nur einmal war alles anders.

Unser Abflug war um 5.50 Uhr vom Flughafen Frankfurt am Main. Aber nicht nur wir, Familie Strelzyk, sondern auch meine beste Freundin mit ihren Eltern und ihrem Bruder machten sich mit uns auf den Weg. Schon um Mitternacht fuhren wir los, um ja pünktlich genug anzukommen. Der Flughafen ist einfach riesengroß, aber zum Glück gut ausgeschildert, und somit konnten wir uns eigentlich nicht wirklich verlaufen. Das Warten war zwar anstrengend (ALLE waren hundemüde), aber doch war es lohnenswert. Mit dem Flieger ging es dann Richtung Palma de Mallorca.

Früh am Morgen waren wir auf dem Flughafen. Jetzt nur noch ein bisschen Busfahrt, bis wir unser Hotel in Cala d'Or erreichten. Trotz einiger Schwierigkeiten (die sich Busfahrer nannten, der sich ein bisschen verfahren hat), kamen wir ziemlich früh am Ziel an.

„Jetzt nur noch in den Pool”, dachte ich mir. Denn so würden wir, Vivien, meinte beste Freundin, und ich, richtig wach werden. Doch nichts da, erst einmal Koffer auspacken und frühstücken. Endlich. . . Wasser! Schön kalt, bei gefühlten 30 Grad im Schatten, optimal. Aber auch die Anlage an sich haben wir ausgekundschaftet, und sie war nicht die kleinste. Neben einem Pool für Kleinkinder, einem Babypool und dem großen Pool lag gerade mal 100 Meter entfernt der Strand, der später noch für einige Belustigungen sorgen sollte. Denn jeden Tag war ein Einheimischer da und rief „Akkekerep” oder so etwas in der Art. Am Ende kauften wir die Wassermelone, die er uns sicherlich damit anbieten wollte und genossen sie. Lecker!

So verlief (fast) jeder Tag gleich: Unsere Eltern gingen an den Strand und wir, Vivien, mein Bruder und ich, genossen die Pools oder spielten mit unseren Freunden „Fingerkloppe”. Zwischendurch gab es noch Essen, und dann ging es wieder in den Pool oder an den Strand. Am Abend ließen wir es uns nicht nehmen, in die Stadt zu gehen und noch ein leckeres Eis zu essen oder etwas zu kaufen, was gebraucht werden könnte. Wenn wir dann zurückkamen, war der Animationsabend, der jeden Abend stattfand, im vollem Gange, und dennoch nahmen wir daran teil beziehungsweise guckten zu. Irgendwann am Abend (meist so gegen zwölf) durften die Kinder (ich bin begeistert) ins Bett.

Heute sehe ich ein, dass auch der Tag, an dem wir die Insel abgefahren sind, sehr interessant war. Natürlich war Dennis, Viviens Bruder, sehr davon begeistert, denn den sahen wir fast nie. Die abendlichen Ausflüge machte er zwar mir, aber sonst wollte er, glaube ich, sehr wenig mit uns zu tun haben. Wir erkundeten Palma und andere größere Städte. Doch dazu kann ich (leider) nicht mehr ganz so viel sagen, denn so wirklich aufgepasst habe ich nicht (irgendwie verständlich, oder?).

Das Beste war dennoch die Rückfahrt von diesem Tagesausflug. Da der Wagen bis zu einem gewissen Zeitpunkt abgegeben werden musste, stand mein Onkel etwas unter Zeitdruck. Als wir uns dann verfahren haben, war alles vorbei. Während mein Onkel versuchte, herauszufinden, wo wir waren und sich deshalb mit einem Polizisten unterhielt, der weder Englisch noch Deutsch konnte, mussten alle anderen hinten im Auto lachen. Natürlich musste auch der liebe Herr Onkel anfangen zu lachen, was er versuchte zu vermeiden, sodass sein Kopf einer Tomate glich.

Nach einer Woche mussten wir unser geliebtes Hotel verlassen, denn unser Rückflug stand auf dem Plan (zum Glück am späten Abend). Mit dem Bus ging es zum Flughafen, der ein „wenig” dreckig war, denn die Putzfrauen hatten große Lust zu streiken. Da der Rückflug, wie schon erwähnt, abends war, sahen wir die Insel beim Start im Dunkeln, was einfach nur herrlich war. Die ganzen Lichter an der Küste und dann zur Mitte hin, das Meer so dunkel und doch in gewisser Weise hell.

Angekommen in Frankfurt, waren wir froh, endlich den Heimweg anzutreten. Doch nichts da, unser Auto mochte uns wohl nicht. Die Batterie machte uns einen Strich durch die Rechnung, wir konnten nicht starten. Zum Glück konnte meine Mutter, die anderen noch aufhalten und so half uns mein Onkel, das Auto anzuschieben, und wir kamen glücklicherweise ohne weiteren Zwischenstopp im trauten Heim an. Endlich wieder unser eigenes Bett, trotz des besten Urlaubs der Welt.

Laura Strelzyk

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