Über 26 Prozent haben ihr Votum abgegeben
20.02.2010 | 09:46 Uhr 2010-02-20T09:46:00+0100
Iserlohn. Noch bis zum 26. Februar findet die Wahl zum Iserlohner Seniorenbeirat statt. Alle über 60-jährigen Iserlohnerinnen und Iserlohner haben die Möglichkeit, per Briefwahl ihre Interessenvertretung zu wählen.
Insgesamt sind diesmal 17 Kandidaten angetreten, um sich für die Belange der Älteren stark zu machen - unter ihnen sieben Beiratsmitglieder und zehn neue Bewerber, sechs Frauen und elf Männer. Nur acht von ihnen können direkt in den Beirat gewählt werden, zwei weitere Personen werden zu dauerhaften Stellvertretern ernannt.
Hinzu kommen in der konstituierenden Sitzung des Gremiums am 23. März im Rathaus I am Schillerplatz sechs Mitglieder der im Rat der Stadt vertretenen Fraktionen mit beratender Stimme.
24 112 Briefwahlunterlagen waren Ende Januar an alle Wahlberechtigten durch den Bereich Wahlen der Stadt Iserlohn versandt worden - bis Freitag, 12. Februar, also nach der halben Wahlperiode, waren dort bereits rund 6 400 Wahlbriefe wieder eingegangen. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 26,5 %.
Diese Zahl erfuhren die amtierende Vorsitzende Eva Kingreen und die zuständige Geschäftsführerin Nicole Behlau vom Leiter des Bereichs Wahlen, Günter Sedelies. Vier große Umzugskartons gefüllt mit gebündelten Wahlbriefen fanden sie vor Ort vor und freuten sich über die bisherige Resonanz. Eva Kingreen erklärte: „Das Ziel des Seniorenbeirates ist es, bei der Wahl des neuen Beirates die Wahlbeteiligung von vor fünf Jahren mit 33,7 % zu übertreffen. Je größer die Beteiligung zur Wahl des Gremiums, desto stärker ist das Gewicht bei der Realisierung seiner Beschlüsse. Daher wählen gehen!”
Nicole Behlau freute sich über das Engagement der Kandidaten im Rahmen des Wahlkampfes: „An diesem Samstag stellen sie sich erneut an einem Informationsstand in der Iserlohner Innenstadt einer breiten Öffentlichkeit vor. Alle interessierten Wähler haben heute in der Zeit von 10 bis 13 Uhr auf der Wermingser Straße nahe der Reformierten Kirche die Möglichkeit, ihre Kandidaten persönlich kennen zu lernen, und können so ganz bewusst entscheiden, wem sie ihre drei Stimmen geben.”
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