Der Januar zeigt sich von seiner ungewohnten Seite
14.01.2012 | 16:48 Uhr 2012-01-14T16:48:00+0100
Iserlohn. Schon ist die Hälfte des Monats Januar Vergangenheit. Viele gute Wünsche sollen uns im neuen Jahr begleiten. Die Glücksbringer stehen noch auf der Fensterbank, während die Weihnachtsdekoration wieder gut verpackt im Keller schlummert. Und wie ist das mit den guten Vorsätzen? Viele sind schon mit dem letzten Silvesterknall entschwunden. Nur die Willensstarken schaffen es, einen neuen Anfang zu starten.
Der Sozialstaat speckt langsam ab. Für manche Mitbürger eine neue Erfahrung. Einsparungen und Kürzungen zwingen zum Umdenken. Aktivität und Willensstärke sind nun gefragt. Für alle Annehmlichkeiten des Lebens kann schließlich kein Staat aufkommen.
Der normale „weiße Wintermonat“ Januar zeigt sich in diesem Jahr von einer ungewohnten Seite. Frühlingstemperaturen, blühende Sommerblumen, Rosen und sogar die ersten Schneeglöckchen und Primeln lugen aus dem tristen Grau. Fast genau nach fünf Jahren erinnert uns das Tief Andrea an den Orkan „Kyrill“. Die Natur zeigt ihre Stärke. Eine Katastrophe jagt die Andere. Menschen sterben für die Freiheit, wegen ihres Glaubens, verhungern, weil das Getreide lieber zur Kraftstoffherstellung gebraucht wird und sie die hohen Preise nicht bezahlen können.
Solange Machtbesessenheit, Geldgier, Korruption und Vorteilsnahme die Welt regieren, wird sich nicht viel ändern.
Das Sprichwort „Geld regiert die Welt“ hat immer noch seine Gültigkeit. Doch in einem Wiener Lied heißt es: „Das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alle gleich.“ Auch das wird einmal passieren. Trotz allem, machen wir das Beste aus dem Jahr 2012.
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