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Schlechte Noten in der Schule wegen TV und Computer

18.06.2012 | 08:45 Uhr
Schlechte Noten in der Schule wegen TV und Computer
Überhöhter TV-Konsum ist laut einer Studie vor allem unter Haupt- und Realschülern verbreitet.

Essen.  Laut einer Studie der DAK ist Schulunlust häufig auf zu hohe Nutzung von TV und Computer zurückzuführen. Die Befragung von 6.000 Jungen und Mädchen ergab zudem, dass 23 Prozent der Jugendlichen zwischen 15 und 16 Jahren mehr als sechs Stunden vor dem Fernseher oder dem Computer verbringen.

Surfen, fernsehen, spielen: Jugendliche verbringen viel Zeit am Computer oder vor der Glotze . Nach einer neuen Studie der DAK-Gesundheit sitzt fast jeder fünfte Schüler täglich mindestens sechs Stunden vor dem Bildschirm. Diese Intensivnutzung ist häufig auch mit Schulproblemen verbunden. Das zeigt eine aktuelle Befragung von rund 6000 Jungen und Mädchen zwischen elf und 18 Jahren, die die Leuphana Universität Lüneburg im Auftrag der Krankenkasse in sieben Bundesländern durchgeführt hat.

Laut Studie nutzen 15- und 16-jährige Schüler die Medien am meisten. In dieser Altersgruppe sitzen 23 Prozent täglich sechs oder mehr Stunden vor dem Computer oder Fernseher . Diese Intensivnutzer klagen besonders über Schulunlust und sind unzufriedener mit ihren Schulleistungen. Dies gilt insbesondere für die betroffenen Mädchen, bei denen fast jede Vierte mit der eigenen Leistung nicht zufrieden ist. Nicht nur bei den Geschlechtern, auch zwischen den Schulformen gibt es Unterschiede: Schüler von Hauptund Realschulen beispielswiese verbringen die meiste Zeit am Bildschirm. Dies zeigt sich besonders beim Fernsehkonsum. Im Vergleich zu Gymnasiasten sitzen mehr als doppelt so viele Haupt- und Realschüler täglich mindestens drei Stunden vor dem Fernseher.

Soziale Netzwerke ein wichtiger Bestandteil des Lebens

„Die Nutzung von Medien und sozialen Netzwerken ist für Kinder und Jugendliche ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens“, erklärt Projektmitarbeiterin und Diplom-Psychologin Ina Cramer von der Leuphana Universität Lüneburg. Der Umgang mit dem Internet sei verantwortlicher als oftmals angenommen werde. Wenn allerdings die schulischen Leistungen und das schulische Interesse unter der täglichen intensiven Nutzung leiden, sollten Eltern und Lehrkräfte unbedingt das Gespräch mit den Jugendlichen suchen.

Anika Lautz


Kommentare
18.06.2012
18:59
Schlechte Noten in der Schule wegen TV und Computer
von MeinLieberScholli | #2

Ja gehnau. Ich hap auf RTL einen bericht gelesen das färnsehen garnicht so schlim ist wie alle andren immer sagen. Da wirt immer sehr fiel wissen beigebracht. Zuhm beispiel wie ich meine kinder Erzihung machen muss oder wieh ich aus den schulden wieder rauskommen tuh. Gantz toll vinde ich immer die kochsendungen wo der mann immer die tüte aufschneidet und was lekeres daraus kocht. Und der frosta man kann auch gantz toll und leker kochen. Das färnsehen hat mir auch schon supi tipss gegeben wie ich meine wohnunk hüpsch mit ikea einrichten kan. wo ich die möpel kauf darf ich aba nicht sagen wegen schleischwärbunk.
Ganz tol finde ich imer den man der wo die fragen Stelen tuht und der andere man immer gewinen kahn. Manschmal auch eine frau. Ich rufe dan auch imer bei dem man an wen der die fragen stelt. Fersuche dan forher die frage dem gogle zu stelen aber der schreipt imer nuhr "meinten sie...". dan ruf ich bei umfragen im teletekst an unt stimme immer führ "mir egal" und lache dan immer.

1 Antwort
Schlechte Noten in der Schule wegen TV und Computer
von MeinLieberScholli | #2-1

Liebe Anika Lautz: Schreiben sie doch besser "Laut einer kürzlich veröffentlichten Studie der DAK" statt "Nach einer neuen Studie..."
Immerhin ist die Studie schon einige Monate alt und einen Artikel auf derwesten.de gibt es auch schon:
http://www.derwesten.de/gesundheit/jeder-fuenfte-jugendliche-sieht-taeglich-sechs-stunden-fern-id6412296.html

Mal ganz davon abgesehen, das ich für diese Information keine Studie brauche, kann man das Thema nie oft genug ansprechen.

18.06.2012
09:32
Die Kinderverblödungsindustrie läuft auf Hochtouren
von WhatDoesItAllMean | #1

Glotze und Playstation von klein auf im Kinderzimmer fördern doch die kognitiven, emotionalen und was weiß ich noch für welche Kompetenzen.

Nicht? Sollte es etwa möglich sein, daß diese Geräte und besonders ihre Inhalte die Kinder in Massen (ss! nicht ß!) verblöden läßt?

Nein, das kann nicht sein. Schließlich haben die Tabakkonzerne ja auch überzeugend nachgewiesen, daß ihre Produkte nicht das geringste mit Lungenkrebs zu tun haben.

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