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Toni

Kauknochen und was ganz Heißes

25.02.2011 | 16:05 Uhr
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Kauknochen und was ganz Heißes

Hola amigos,

ich hoffe mal wieder, dass bei Euch alles bestens ins Leben passt. Bei uns ist eigentlich auch alles im Lot, es gibt nicht wirklich besondere Vorkommnisse. Sieht man mal von der Tatsache ab, dass Herrchen in letzter Zeit etwas gereizt reagiert, wenn ich meinen Kauknochen mit in sein Bett nehme. Dann darf ja wohl zumindest die Frage erlaubt sein: Warum bringt er mir überhaupt so etwas mit? Steht irgendwo geschrieben, dass man Kauknochen, die natürlich unter allerbesten Hygiene-Bedingungen nahezu keimfrei und im Großen und Ganzen völlig geruchslos hergestellt werden, nur im Keller oder auf der Toilette essen darf?Und wenn das wirklich so eine porqueria, also eine Sauerei ist, warum will er dann immer meinen Knochen selbst haben? Warum kann ich das Teil nicht einen Moment aus Augen lassen, ohne dass er sich laut feixend darüber hermacht?

Frauchen sagt, angeblich ginge es Herrchen in Echt gar nicht so sehr darum, dass der Knochen im Bett sei. Er fände es vielleicht nur nicht so gut, dass er manchmal draufliegen würde, ohne es zu wissen. Und sich dann eben wundern würde, was ich ständig unter ihm zu suchen hätte. Amigos, jetzt mal ganz ehrlich: Das kann doch wohl nicht mein Problem sein. Ich schaue mir doch auch an, wo und worauf ich mich hinlege.

Herrchen scheint das aber ohnehin nicht immer allzu sorgfältig zu machen, denn Frauchen hat auch schon erzählt, dass Herrchen mal mit Schmackes ins Bett gehüpft ist (Anm.: im Rahmen seiner Möglichkeiten!) und genau so schnell wieder draußen war (Anm.: ebenfalls im Rahmen seiner Möglichkeiten). Die Lösung für diese spektakuläre Aktion: mein Vorgänger im Amt des Haushundes hatte ein Brötchen in Herrchens Bett versteckt. Vielleicht, weil er sich beim gemeinsamen Fernsehabend noch einen kleinen Snack reinpfeifen wollte. Ich habe das Jahre später übrigens noch einmal mit einem pelota de tenis empagada, also einem nassen Tennisball probiert. Und was soll ich Euch sagen? Das hat auch wieder bestens geklappt.

So, und zum Schluss noch eine kleine Geschichte, die ebenfalls von Frauchen bzw. aus ihrem früheren Hundeleben stammt. Sie hatte nämlich ein junges Mädchen an der Hand, die mittags schon mal ihre Pudelin ausgeführt hat. Frauchen sagt, dass Mädel sei unheimlich lieb gewesen, habe aber vielleicht von Pudelinnen jetzt nicht die ungeheure Mega-Ahnung gehabt.

Einen Mittag in der kalten Jahreszeit sei sie dann auch wieder von einem Spaziergang nach Haus gekommen und habe Frauchen mitgeteilt, dass die Familien-Pudelin offensichtlich im Moment „ziemlich heiß“ sei. Da hat Frauchen aber ziemlich gestaunt und mal ganz vorsichtig gefragt, woher sie das denn wisse? Und da hat das Mädel gesagt: „Klare Sache! Ihr Häuflein hat ganz toll gedampft!“

Amigos, wenn das wirklich das Kriterium für „heiß“ sein sollte, dann hätte man mich in den letzten Tagen aber besser nicht anfassen sollen.

Hasta luego!

Euer Toni

Toni

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