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Toni

Ein Don im Schnee

12.01.2010 | 14:40 Uhr
Ein Don im Schnee

Hola amigos, vielleicht kommt ja heute der einzige Tag in meinem Leben, an dem ich bedauern könnte und werde, kein Windhund oder keine Dogge geworden zu sein. Weil Herrchen nämlich beim Frühstück gesagt hat, es würde schneien, bis ich weg bin.

Also jetzt nicht richtig weg, sondern nur unter dem Schnee verschwunden. Das werden wir aber erst einmal sehen. Beim letzten Mal war er nämlich plötzlich weg. Ich habe nur noch an diesem Winterabend im Industriegebiet so ein leichtes Rauschen gehört, als der Mann am anderen Ende der Leine zu Tal bzw. zu Hintern ging. Amigos, innerlich habe ich gegrinst, aber äußerlich habe ich mir natürlich nichts anmerken lassen. Ich bin einfach weitergegangen. Offensichtlich ist er ja auch von alleine wieder hochgekommen.

Neues Stichwort: un florero, also eine Blumenvase. Genauer gesagt: un florero del suelo, also eine Bodenvase. Wisst Ihr, wer mal so eine Bodenvase hatte? Wir! Merkt Ihr, worauf die Betonung liegt? Hatte! Und wisst Ihr, warum wir Sie nicht mehr haben? Angeblich wegen mir. Die Sache ist so. Ich liege hin und wieder hinter dem Sofa und schaue in den Garten. Das mache ich nicht aus Jux und Dulles, sondern damit zum Beispiel die Eichhörnchen nicht zu dreist werden. Vale, und genau das ist letzte Woche passiert. So ein dickes ardilla, also fast schon ein Eichhorn, geht gemütlich genau durch das Blumenbeet vor mir und tut so, als wäre der Don Luft. So, und da wollte ich mal eben raus, um dem Burschen Respekt einzuhämmern. Kann ich ahnen, dass da irgendjemand eine Bodenvasen hinter meinen Rücken gestellt hat? Natürlich nicht! Amigos, ich sage Euch, das hat gescheppert. Übrigens: Frauchen hatte auch viel Spaß, weil sie endlich mal was zu fegen hatte in der Hütte. Und Herrchen war hinterher genau so cool wie ich bei seiner Bruchlandung siehe oben.

Nun noch kurz zu Marek und Linux, zwei Strategen mit schlechter Jugend im Ausland und jetztiger First-Class-Betreuung in einem Zwei-Mädel-Haus. Diese Woche habe ich die beiden Aussiedler erstmals getroffen. Erste Erkenntnis: Sie sind ganz nett. Zweite Erkenntnis: Sie riechen nach nix. Herrchen sagt, das läge daran, dass sie schon das hinter sich hätten, was der große Rütter schon immer mit mir vorhat. Ihr wisst schon, schnippischnappi. Auf jeden Fall hatten wir eine Menge Spaß zusammen. Auch wenn selbst ich aupassen muss, dass ich auf die ataduras del pedo, also auf die Furzknoten, nicht drauftrete.

Dank übrigens auch noch an Trixi für das Weihnachtsgeschenk. Sag mal, hast Du die Leckerchen selbst gemacht? Vom Geruch her, sagt Herrchen, stammen sie aus dem frühen Mittelalter. Ich bin allerdings total begeistert. Frohes 2010!

Hasta luego!

Euer Toni

(12. Januar 2010)

Toni



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