Zu langes Fernsehen kann lebensgefährlich sein
12.01.2010 | 13:53 Uhr 2010-01-12T13:53:00+0100
Sydney. Wer gönnt sich nicht mal einen entspannten Feierabend auf der Couch? Der Fernseher darf da natürlich nicht fehlen. Doch wenn es nach australischen Wissenschaftlern geht, sollte dies nicht zu oft vorkommen. Nach ihren Forschungsergebnissen erhöht die Zeit vor der Glotze das Sterberisiko.
Einer australischen Studie zufolge haben Menschen, die mehr als vier Stunden täglich vor dem Fernseher sitzen, ein um 46 Prozent erhöhtes Risiko, an «verschiedenen Krankheiten» zu sterben, im Vergleich zu denen, die den täglichen TV-Konsum auf unter zwei Stunden begrenzen. Das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung sei sogar um 80 Prozent erhöht, heißt es in der Veröffentlichung in einem amerikanischen Fachjournal.
Demnach sind weniger die Fernsehsendungen an sich das Problem, sondern die Tatsache, dass die Zuschauer dabei über lange Zeit regungslos vor dem Gerät sitzen und ihre Muskeln nicht benutzen. Fette und Zucker können so schwerer verdaut werden. Für die Studie wurden über einen Zeitraum von sechs Jahren die TV-Gewohnheiten von 8800 Australiern untersucht. (afp)
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