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Gesundheitsrisiko

Zu frühes Geräte-Tauchen erhöht Risiko für Lunge und Gehör bei Kindern

30.07.2012 | 05:45 Uhr
Kinder müssen den Druckausgleich üben und ausgereifte Hör- und Atemorgane haben, bevor sie mit dem Geräte-Tauchen anfangen.

Frankfurt/Main  Bevor die Kinder das Tauchen lernen, sollten sie beim Arzt untersucht werden. Besonders Lungen, Herz und Gehör sollten möglichst ausgereift sein, da der Druck bei Tauchen bleibende Schäden hinterlassen kann.

Wenn Kinder zu früh mit Geräte-Tauchen beginnen, sind ihre Lunge und ihr Gehör gefährdet. Die körperlichen - und auch die psychischen - Voraussetzungen für einen Tauchgang mit Pressluft erfüllen sie nach Angaben des Deutschen Berufsverbands der Hals-Nasen-Ohrenärzte erst im Alter von etwa zwölf Jahren.

Bei jüngeren Kindern sei unter anderem das Atemwegssystem noch nicht voll ausgereift, warnen die Mediziner. Geräte-Tauchen könne daher zu schweren gesundheitlichen Problemen bis hin zum Lungenriss führen. Außerdem könnte das Gehör auf Dauer beeinträchtigt werden.

Vor dem Tauchkurs Gesundheitstest machen

"Vor Beginn eines Tauchkurses sollten Eltern beim Kinderarzt Herz und Lunge ihres Kindes sowie beim HNO-Arzt den Nasen-Rachen-Raum und das Gehör, speziell die Tuben-Durchgängigkeit und den Zustand des Trommelfells, kontrollieren lassen ", rät der Mediziner Jan Löhler. "Außerdem müssen Kinder den Druckausgleich üben."

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Tauchdauer, Tauchtiefe sowie Ab- und Aufstiegsgeschwindigkeit müssen dem Alter des Kindes angepasst werden. Ebenso sollten Eltern auf eine kindgerechte Ausstattung achten, wegen Unterkühlungsgefahr müsse das Kind vor allem einen gut isolierten Tauchanzug tragen, betont Löhler. Nicht zuletzt gilt: Das Kind muss beim Tauchgang absolut gesund sein und vorher viel trinken. (dapd)



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