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Forschung

Wissenschaftler wollen Behandlungsmethoden bei Haarausfall verbessern

09.09.2011 | 08:45 Uhr
Wissenschaftler wollen Behandlungsmethoden bei Haarausfall verbessern
Auch Frauen leiden im Alter oft unter Haarausfall.

Düsseldorf.  US-Forscher haben bislang unbekannte Vorgänge bei der Neubildung von Haaren entdeckt. Durch die neuen Erkenntnisse hoffen sie nun, die Behandlungsmöglichkeiten gegen Haarausfall verbessern zu können.

Für Menschen mit Haarverlust liefern die jüngsten Entdeckungen der Wissenschaft neue Hoffnung auf Besserung. In zwei unabhängig von einander durchgeführten Studien, die beide im Fachmagazin 'Cell' veröffentlicht wurden, entdeckten US-amerikanische Forscher bislang unbekannte Vorgänge.

Botenstoffe sollen genau identifiziert werden

So fanden Wissenschaftler der Columbia University in New York heraus, dass die verschiedenen Entwicklungsstadien von Stammzellen das Wachstum von Haarfollikeln wesentlich beeinflussen. Forscher der Yale Universität in New Haven stellten zudem fest, dass Vorläufer von Fettzellen in den Haarfollikeln ruhende Stammzellen mittels Botenstoffe zur Neubildung von Haaren anregen.

Ohne die Entwicklung neuer Vorläufer-Fettzellen in der Nähe der Follikel kann kein neues Haar wachsen. Die Wissenschaftler hoffen, dass aufgrund ihrer Erkenntnisse neue Behandlungsmöglichkeiten gegen Haarausfall entwickelt werden können. Dafür versuchen sie nun, die Botenstoffe genauer zu identifizieren, die von den Vorläufer-Fettzellen zur Aktivierung des Haarwachstums genutzt werden. (mp)

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