Warum Kaffee für Babys von stillenden Müttern gefährlich sein kann

Koffein geht in die Muttermilch über. Da Babys Koffein nicht gut vertragen sollten stillende Mütter nur eine geringe Menge zu sich nehmen.
Koffein geht in die Muttermilch über. Da Babys Koffein nicht gut vertragen sollten stillende Mütter nur eine geringe Menge zu sich nehmen.
Foto: gettythinkstock
Babys können Koffein noch nicht gut verarbeiten. Darum sollten Mütter während der Schwangerschaft und Stillzeit nur eine geringe Menge Koffein zu sich nehmen. In welchen Lebensmitteln Koffein enthalten ist erfahren Sie hier.

Berlin.. Stillende Mütter sollten ihren koffeinhaltige Getränke nur in Maßen genießen. Denn Koffein geht in die Muttermilch über, und der Körper eines Babys kann die Substanz noch nicht ausreichend verarbeiten, so dass sie sich anhäuft. "Koffein findet sich nicht nur im Kaffee, sondern auch in vielen Softdrinks, Sportgetränken, speziell schwarzem Tee, Schokolade und einigen rezeptfreien Medikamenten.

Darauf sollten Mütter achten, wenn sie sich auf die von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfohlenen 300 mg pro Tag beschränken wollen", empfiehlt Monika Niehaus vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). 300 mg Koffein entsprechen etwa zwei bis drei Tassen Kaffee.

Ein Espresso (50 ml) enthält den Angaben zufolge etwa 50 mg Koffein, eine Tasse Filterkaffee (125 ml) etwa 80-120 mg, 200 ml Cola beinhaltet circa 20-50 mg und Milchschokolade (100 g) ca. 20 mg Koffein. Je länger schwarzer oder grüner Tee zieht, desto mehr Koffein geht ins Teewasser über. Zucker und Milch verzögern die Aufnahme des Koffeins. (http://www.kinderaerzte-im-netz.de ) (dapd)