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Wann Blutdruckmedikamente am besten eingenommen werden sollten

25.05.2012 | 05:45 Uhr
Einen erhöhten Blutdruck sollte ernst genommen werden.

München.   Der Blutdruck fällt normalerweise nachts häufig ein wenig ab. Aus diesem Grund nehmen Menschen mit erhöhtem Blutdruck ihre Medikamente morgens ein. Eine 24-Stunden-Blutdruckmessung kann helfen, die Medikamenteneinnahme auf den individuellen Rhythmus anzupassen.

Patienten mit erhöhtem Blutdruck nehmen ihre Medikamente mehrheitlich morgens ein. Das macht auch Sinn, denn normalerweise fällt der Blutdruck sowohl bei gesunden, als auch bei kranken Menschen nachts leicht ab und steigt gegen Morgen wieder etwas an.

Auch werden bestimmte Medikamente, wie zum Beispiel Betablocker, aufgrund ihrer Wirkungsweise besser morgens eingenommen. Doch es gibt Patienten, bei denen verändert sich der Blutdruck im Tages- und Nachtverlauf kaum oder dem natürlichen Rhythmus entgegengesetzt. Das ist häufig in Verbindung mit Diabetes, Nierenschwäche oder Schlafapnoe der Fall. Für diese Betroffenen ist es von Vorteil, wenn sie ihre Medikamente am Abend einnehmen.

Medikamenteneinnahme an den Rhythmus anpassen

"Eine Anpassung des Einnahmezeitpunkts der blutdrucksenkenden Medikamente an den natürlichen, zirkadianen Rhythmus des Patienten wirkt sich günstig auf die Blutdruckkontrolle aus und damit auch auf das Risiko einer kardiovaskulären Erkrankung", betont Dr. med. Norbert Smetak, Bundesvorsitzender des BNK und praktizierender Kardiologe in einer fachärztlichen Gemeinschaftspraxis für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie in Kirchheim. Ob und in welchem Rhythmus der Blutdruck des Betroffenen schwankt, lässt sich leicht durch eine 24-Stunden-Blutdruckmessung feststellen. (mp)

Bluthochdruck - eine Volkskrankheit

 



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