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Nichtraucherschutz

Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück

04.07.2012 | 16:42 Uhr
Für Raucherkneipen wie hier in Gelsenkirchen gibt es neue Hoffnung. Die SPD zeigt sich offen für Lockerungen beim Nichtraucherschutz.Foto: Foto: Martin Möller / WAZ FotoPool

Düsseldorf.   Angesichts heftiger Bürgerproteste macht die NRW-SPD beim Nichtraucherschutz einen Rückzieher: Man sei offen für Lockerungen in  Einraumkneipen und für geschlossene Gesellschaften. Auch CDU, FDP und Piraten geißeln den bisherigen Gesetzentwurf im Landtag als "ideologische Bevormundung".

Im Streit über ein generelles Rauchverbot in NRW-Gaststätten schließt die SPD-Fraktion Ausnahmen für Kneipen überraschend nicht mehr aus. Die SPD-Abgeordnete Britta Altenkamp öffnete die Tür für mögliche Nachbesserungen. „Wir sind offen für vernünftige, rechtssichere Formulierungen“, sagte Altenkamp in der 1.Lesung des Gesetzentwurfs zum Nichtraucherschutz im Landtag.

Kommentar
Quadratur des Kreises - von Wilfried Goebels

Die SPD-Fraktion versucht die Quadratur des Kreises. Einerseits soll das rot-grüne Verhältnis nicht belastet werden, andererseits muss die irritierte Basis besänftigt werden. Man darf gespannt sein, wie dieser Spagat bis zur Verabschiedung des Gesetzes gemeistert wird. Ein Kommentar.

Der Gesetzentwurf der rot-grünen Landesregierung sieht ein absolutes Rauchverbot in Restaurants und Kneipen vor. Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) hält eine komplett rauchfreie Gastronomie für den einzigen Weg hin zu einem konsequenten Nichtraucherschutz. Angesichts heftiger Bürgerproteste zeigt sich die SPD aber offen für „rechtlich einwandfreie“ Lockerungen vom Nichtraucherschutz in  Einraumkneipen und für geschlossene Gesellschaften. Falls es im Anhörungsverfahren vernünftige Lösungen gebe,  könnten sie im Gesetz Eingang finden, sagte Altenkamp.

FDP-Chef Lindner spricht von "Tugenddiktatur"

In einer hitzigen Debatte hatten Vertreter von CDU, FDP und Piratenpartei den Gesetzentwurf der Koalition zuvor als „ideologische Bevormundung“ kritisiert. FDP-Fraktionschef Christian Lindner sprach von einer „Tugenddiktatur“. Das Gesetz trage die Handschrift der Grünen. CDU-Fraktionschef Karl-Josef Laumann bemängelte, dass sogar private Feiern in Vereinssälen rauchfrei sein sollen. Simone Brand von der Piratenpartei hielt das geltende Nichtraucherschutzgesetz für völlig ausreichend.

Umfrage
Die rot-grüne Landesregierung hat eine Verschärfung des Nichtraucherschutzes beschlossen. Es soll künftig keine Ausnahmen vom Rauchverbot in Gaststätten mehr geben. Was sagen Sie dazu?

Die rot-grüne Landesregierung hat eine Verschärfung des Nichtraucherschutzes beschlossen. Es soll künftig keine Ausnahmen vom Rauchverbot in Gaststätten mehr geben. Was sagen Sie dazu?

 

Laut Gesetzentwurf soll das Rauchen künftig nur noch unter freiem Himmel erlaubt werden. Ministerin Steffens begründete die konsequente Verschärfung mit den gesundheitlichen Gefahren durch Passivrauch. Lindner wandte ein, dass bereits heute 80 Prozent der Gastronomie in NRW rauchfrei sei. „Sie wollen aus der Gesellschaft eine staatliche Besserungsanstalt machen.“

Massive Proteste auch an der SPD-Basis

Auch an der SPD-Basis gibt es massive Proteste gegen ein absolutes Rauchverbot in Kneipen. Die Dortmunder SPD-Ortsvorsitzende Marita Hetmeyer, forderte, dass Menschen selbst entscheiden dürften, ob sie eine Raucherkneipe besuchen wollen. „Im Ruhrgebiet leben nicht nur körnerpickende Müslimanen und rauchfreie Rohköstler, sondern auch Malocher, die abends genüsslich in Eckkneipen eine rauchen wollten“, sagte Hetmeyer.

Video
Der blaue Dunst stört in der "Spinnstube" in Düsseldorf niemanden.

Der Gesetzentwurf der Landesregierung wurde zur Beratung in die Fachausschüsse verwiesen. Nach den Plänen von Steffens soll das neue  Nichtraucherschutzgesetz im Frühjahr 2013 in Kraft treten. 

Wilfried Goebels



Kommentare
15.08.2012
15:56
Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von Anschlusskarte | #134

Hoffentlich klappt´s doch noch, in anderen Ländern geht´s doch auch!
Und:
Wenn Sie sich beschweren, weil Ihnen jemand beständig vor´s Schienbein tritt, sind Sie doch nicht militant. Auch nicht, wenn Sie was sagen, wenn Ihnen jemand konstant einen Stinkkäse vor´s Gesicht hält (obwohl der zumindest nicht gesundheitsschädlich wäre).
Meine Portion Qualm kriege ich an jeder Ampel, bei Freunden, im Biergarten, vor´m Supermarkt, am Bahnhof etc. ab. Das ertrage ich ohne Kommentar, und damit ist mein Teil des Kompromisses bereits absolut erfüllt!!!
Das Einzige, was ich Ihnen zugute halten kann: Als Raucher kann man de facto wirklich nicht beurteilen, wie sehr man seine Umgebung belästigt, belastet und einschränkt.

08.07.2012
18:00
Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von Frankworker | #133

Es bringt wirklich nichts mit den militanten Nichtrauchern zu diskutieren. In der Regel aus der Grünen Partei. Sie sind fanatisch intollerant und gewaltbereit, wie man bei Stuttgart 21 gesehen hat. Im Grunde müsste der Verfassungsschutz die Grünen beobachten und nicht die Linken. Bei Facebook soll eine Demo für den August geplant werden. Bin kein Facebookfan, habe mich aber dafür extra angemeldet. Diese Bevormundung und -Gängellei die in Deutschland hochkommt ist zum Kotzen.

06.07.2012
02:23
Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von Rike57 | #132

Solange hier die militanten Nichtraucher immer noch Auto fahren, ist das Nichtraucherschutzgesetz lachhaft!
Autoabgase machen uns alle krank, Raucher wie Nichtraucher!
Von Autoabgasen, bekommt man eher Krebs als vom passiv Rauchen.
Ich muß mal zur Bude, fahr ich die 100 Meter, mit dem Auto, Kinder aus der Kita abholen, fahr ich die paar Meter und räucher gleich mal so 20, 30 oder noch mehr Kinder ein.Den Motor lässt man womöglich noch an, man ist ja schnell wieder zurück.
Zur Schule, fahr ich eben mit dem Auto.Ich habe etwas beim Einkauf vergessen, ist nicht so schlimm, da fahr ich mal noch eben schnell.
So, wenn alle Privatfahrzeuge aus den Städten verschwunden sind, wenn vor Kindergärten und Schulen, keine Autos mehr halten um die Kinder einzustinkern, wenn hauptsächlich Waren aus den Regionen in unseren Läden verkauft werden, wenn statt LKW`s die Waren vermehrt über die Schienen zu uns gelangen, ja, vielleicht dann, reden wir über eine Verschärfung des Nichtraucherschutzgesetzes!

4 Antworten
Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von simmes | #132-1

Da ich noch nie in meinem Leben ein Auto gefahren oder besessen habe, darf ich als angeblich "militanter" Nichtraucher wohl folgende Bemerkungen abgeben:

1. Das Nichtraucherschutzgesetz IST lachhaft; denn es schützt Nichtraucher in der Öffentlichkeit keineswegs. Eine Tempo30-Zone ist ja schließlich kein effektiver "Nichtautofahrerschutz".

2. Ohne Autoverkehr funktioniert unser Geschäftsleben wohl (noch) nicht, aber unnötige Autofahrten halte ich für ebenso ärgerlich und schädlich wie Sie. Uund bezüglich der Forderung "keine Privatfahrzeuge in den Städten" bin ich sofort bei Ihnen.

3. Allerdings bringt die Argumentation "erst wenn der Rest der Welt perfekt ist, kümmere ich mich vielleicht um meine eigenen Angelegenheiten" natürlich nichts. Und schließlich geht es hier an dieser Stelle um das Rauchen, nicht um den Autoverkehr (oder Atomkraft, oder Klimaschutz oder Menschenrechte oder...).

Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von Rike57 | #132-2

Das mag alles so sein.
Aber was ich Aufzeigen will, ist doch ganz einfach!
Das Nichtraucherschutzgesetz, so wie es jetzt ist, ist doch gut!
Ok, es mag etwas löchrig sein.Aber da ist dann eben die Toleranz gefragt.Von beiden Seiten.
Ich wollte nur zum einen klar machen, dass man nicht zu viel "bevormunden" soll.
Macht man mit Kindern schließlich auch nicht!
Wenn man ein" Stricktes Rauchverbot" will, muß man den Tabak verbieten.Geht aber nicht, weil selbst Krankenversicherungen an der Tabakindustrie Milliarden verdienen.An der Börse, mit Beteiligungen usw.!
Es gibt aber "Wichtigeres", als jetzt noch weiter die Raucher zu verteufeln.
Kinderarmut in Deutschland, Altersarmut, Arbeitslosigkeit und und und!
Erst wenn diese Themen geregelt sind, dann können wir noch mal über was anderes Reden!

Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von misterjones | #132-3

Ich gebe Ihnen mal ein Beispiel, das ich in diesem Forum an anderer Stelle schon einmal geschrieben habe:

Vor ein paar Monaten warte ich mit meiner 8-jährigen Tochter auf die Straßenbahn, und da es regnet sitzen wir auf den überdachten Stühlen. Ein Mann mit brennender Zigarette setzt sich wie selbstverständlich neben uns. Auf meine freundliche Bitte, nicht direkt neben meiner asthmakranken Tochter zu rauchen, wird er ausfallend, und uns bleibt nichts übrig als aufzustehen und im Regen auf die Bahn zu warten.

Meine Fragen an Sie:
1. Wo gibt es hier einen "Nichtraucherschutz" - außer durch Ausweichen?
2. Wie genau kann ich die Situation durch die von Ihnen geforderte Toleranz lösen?
3. Wer bevormundet hier wen?

Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von Rike57 | #132-4

Man kann nicht alle über einen Kamm scheren.
Es gibt natürlich überall mal einen Idioten.
Außerdem könnte ich sagen, ein Einzelfall.
Mit laufenden Motor vor der Schule o. dem Kindergarten warten, ist auch nicht gut für Asthmatiker und sonstigen Kranken.Nicht mal für Gesunde!
Feinstaub von Dieselmotoren, machen auch nicht vor Feinstaub Waben oder Spielplätze halt.Außerdem, in öffendlichen Gebäuden und Verkehrsmitteln, in Restaurands und Kneipen mit Essensausgabe ist das Rauchen verboten.
Mir kann auch keiner erzählen, das er sich mehr als 2 o.3 Std.im Mon. in der Kneipe aufhält.Wo liegt da das Problem, wenn der Wirt, als Inhaber dieser Selbigen, ein Schild an die Tür macht, Raucher o.Nichtraucher?
Was kommt denn dann als Nächstes? Kommen dann die Vegetarier und erzählen etwas von Massentierhaltung und die Tiere sind ja ach so Süß...die kann/darf man doch nicht essen!Erzählen Sie das mal im Steakhaus!
Solange es Menschen gibt, gibt es immer mindestens 2 Extreme, die Aufeinandertreffen.

06.07.2012
01:18
Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von vospe | #131

Liebe Kommentatoren,
jegliche Diskussion mit der Gruppe der extremen Antiraucher ist völlig zwecklos, weder sachliche Erklärungen, noch Beschimpfungen, noch Entgegenkommen bewirken irgendeinen Effekt der Einigung oder sachlichen Diskussion, in der einfach nur Argumente ausgetauscht werden. Im Gegenteil, jede Form der Aufmerksamkeit wird als persönliche Befriedigung empfunden (ähnlich wie bei Stalkern oder innerhalb einer Sekte) und als Ansporn gesehen das Thema durch ideologisch motivierte, irrationale Argumentationen weiter aufzuheizen.Kompromisse werden von deren Seite niemals vorgeschlagen oder eingegangen im Gegensatz zu der Gruppe der Raucher oder toleranten Nichtraucher. Wer dies einmal erkannt hat ist in einer glücklichen Position, denn man muss sich selbst nicht mehr darüber ärgern oder aufregen, geschweige denn daran aufreiben.Mein Vorschlag: Lasst die Antiraucher schreiben was Sie wollen und diskutiert nur mit Gesprächspartnern, die kompromissbereit und entgegenkommend sind.

2 Antworten
Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von cockfosters | #131-1

"kompromissbereit und entgegenkommend"... eine gute Einstellung, die Raucher dann an den Tag legen, wenn sie ihren Qualm an der frischen Luft ablassen, wo sich niemand gestört fühlen könnte.

Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von KaBl | #131-2

Worin liegt denn die Kompromissbereitschaft der "extremen" Raucher begründet? Es sind doch die Raucher, die ihre Schwäche nicht eingestehen und von den Nichtrauchern erwarten, dass sie entweder eine andere (Nichtraucher)Kneipe aufsuchen sollen, wenn sie sich nicht der gesundheitlichen Belastung und dem Gestank aussetzen wollen. In den Raucherkneipen, die ich bisher besucht habe, habe ich nur kompromissbereite Nichtraucher getroffen. Selbst in einer größeren Runde von z.B. 10 Nichtrauchern und nur 2 Rauchern, würden die beiden Raucher immer auf ihr Recht zu rauchen bestehen. Ein Raucher würde unter keinem Umstand darauf kommen nicht zu rauchen, wenn es gestattet ist. Ist das die Kompromissbereitschaft der Rauchr?

05.07.2012
23:59
Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von Hugo60 | #130

@WernerKrusenbaum

Richtig! Es geht eigentlich um die Gesundheit der Beschäftigten in der Gastronomie.
Ihnen und anderen Msisionaren geht es um etwas anderes:
anderen ihre Lebensweise aufzuzwingen, denn das Rauchen ist mittlerweile überall verboten, wo sich Nichtraucher und nicht rauchende Missionare aufhalten müssen:
also in öffentlichen geschlossenen Bereichen.

Ausnahmen sind dee "Raucherclubs".

Wo ist also ihr Problem?


Im Mittelalter wären Sie wahrscheinlich ein guter Kandidat als Inqusiitor gewesen.



05.07.2012
22:39
Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von Rike57 | #129

@mit_offenen_Augen, da Sie Bayern als Vorbild nennen.Sie sollten wirklich mal die Augen aufmachen!

Die SZ schreibt dazu:
Die Situation im Gaststättengewerbe in Bayern könnte ein Jahr nach der Einführung des absoluten Rauchverbots unterschiedlicher nicht sein. Diese Feststellung hatte der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) schon vor der Studie gemacht: Während die Speisegastronomie keine signifikanten Veränderungen in der Besucherfrequenz und beim Umsatz feststellt, klagen Bars, Discos, Coffee-Shops, Gaststätten und Kneipen, die sogenannte getränkegeprägte Kleingastronomie, über erhebliche Einbußen - bei Gästezahl und Finanzen.

Google kann helfen!

4 Antworten
Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von cockfosters | #129-1

Der Dehoga ist alles andere als objektiv und trifft generell Aussagen gegen Nichtraucherschutz und für Raucherclubs, das dürfte bekannt sein.

Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von Rike57 | #129-2

Jede Gruppe ist gleich objektiv, nehmen Sie von jedem die Hälfte, dann kommt das schon hin.Das in Bayern auf dem Lande kaum noch Kneipen sind, ist Fackt!

Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von Lionel | #129-3

@cockfosters:
Die Dehoga ist aus der Sicht der Anti-Rauchern noch nie objektiv gewesen, einzig allein deshalb, weil die Dehoga nicht den Rauchverbotswahn der Verbotsaktivisten unterstützt - das reicht in den Augen der Aktivisten schon um diesen Vorwurf zu erheben. Dabei vertritt die Dehoga die Interessen ihrer Mitglieder, das heißt, sie wehrt sich gegen wirtschaftliche Benachteiligungen ihrer Mitglieder. Wahrscheinlich sind auch die Brauerreien, die über Zahlen der Kneipenschließungen in ihrem Geschäftsbereich verfügen, aus Sicht der Aktivisten nicht objektiv. Obwohl es den Brauereien eigentlich egal sein kann, ob sie ihr Bier in Raucherkneipen oder in Nichtraucherkneipen verkaufen. Alles was gegen Rauchverbote ist, ist halt aus Sicht der Anti-Raucher nicht objektiv....

Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von cockfosters | #129-4

...und alles, was für Nichtraucherschutz ist, ist halt aus Sicht der militanten Raucher nicht objektiv.

05.07.2012
18:54
Nichtrauchersschutz in NRW - SPD rudert zurück
von mit_offenen_Augen | #128

Wenn man so sieht, wo die SPD immer zurückgerudert ist.
Das fing mit den Kriegskrediten für den Kaiser an,
Noske wurde gegen Demokraten eingesetzt,
Schröder und seine Agenda gegen Sozialstaat und Demokratie.
Eine SPD, die für Menschenrechte, Arbeitnehmerrechte, Frieden, ...
einsetzt wäre voin Nöten.
Bleibt doch mal bei den guten Sachen konsequent!
Bayern macht es doch vor!!!!

1 Antwort
Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von RaucherNRW | #128-1

Wieso wird Bayern eigentlich immer als Vorbild genannt??? Wir Preußen haben auch sonst nichts mit den Bayern am Hut!!! Gucken Sie mal lieber nach Niedersachsen, Hessen, Bremen oder Hamburg. Dort gibt es Nichtraucherschutzgesetze, die weniger diskriminierend sind, als das in Bayern!

05.07.2012
17:40
Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von ArieK | #127

Wenn die SPD jetzt zurückrudert, schneidet sie sich ins eigene Fleisch. Ich kenne nicht wenige, so wie mich, die genau wegen diesem Thema SPD gewählt haben. Aber offensichtlich sind nur die Grünen an der Gesundheit der Allgemeinheit interessiert. Die Argumente, die hier von den Rauchern hervor gebracht werden, sind abstrus. Überall, wo man ein absolutes Rauchverbot verhängt hat, ist Chancengleichheit und funktioniert einwandfrei. Man muss noch nicht einmal nach Irland oder Italien schauen. Bayern hat es vorgemacht, wie es geht! Also, liebe SPD, habt Mut und setzt das einzig Richtige um!

1 Antwort
Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von RaucherNRW | #127-1

Ich weiß gar nicht, warum ständig Bayern als Vorbild genannt wird?! Hamburg muss das Vorbild sein!

05.07.2012
16:42
Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von soistes | #126

Jeder volljährige Mensch kann selbst entscheiden ob er in eine Raucherkneipe geht oder nicht. Aber jeder Arbeitnehmer (ob Raucher oder Nichtraucher) hat ein Anrecht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz. Somit darf in Kneipen in der der Wirt alleine arbeitet, mit Einwilligung des Wirtes, auch geraucht werden. Bei allen Veranstaltungen (ob öffentlich oder privat) bei denen Personal benötigt wird muss Rauchverbot herrschen.

2 Antworten
Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von Rike57 | #126-1

Komisch, ich mir doch aussuchen, wo ich arbeite.Also wenn ich keinen Rauch vertrage, fange ich in einer Nichtrauerkneipe an.In der Kneipe, in die ich gehe, raucht auch das Personal.

Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von Anschlusskarte | #126-2

In unser Wohnhaus ist aber jetzt eine Raucherkneipe eingezogen. Da kann ich mir überhaupt nix aussuchen, und es ist einfach nur zum K....

05.07.2012
15:52
Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von WernerKrusenbaum | #125

Hallo SPD !?!?!?
Habt Ihr mal wieder Angst vor der eigenen Courage?
Zieht das endlich durch.
Es geht um die Gesundheit der Beschäftigten in der Gastronomie und um meine.
Man muss manche Menschen eben tatsächlich zu ihrem Glück zwingen.
Das Kneipensterben ist doch eh im Gange, weil die Leute immer weniger Geld zum Versaufen und verfressen haben. Und wen so eine kleine Räucherbude schließen muss? Was soll es denn????
Übrigens: Ich war selber Raucher!! Kette!!! 60 Fluppen täglich !!!! 33 Jahre lang !!!!!
Habe vor 13 Jahren auf null geschaltet. Und zwar sofort auf null.
Es geht also.
Ich jedenfalls habe keine Lust mehr auf stinkende Restaurants, wenn die Türen zum Raucherraum ständig offen sind. Ich habe keine Lust mehr, mir mein Frühstück in einem Mülheimer Cafe an einem Buffet abzuholen, das im "abgesperrten" Raucherbereich liegt. Ich will nicht mehr,wenn in einem Altstadtrestaurant nach Küchenschluss die Aschenbecher verteilt werden.
Macht das endlich klar.

3 Antworten
Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von Pase_Lacki | #125-1

Also dass, was Sie selber bis vor 13 Jahren gemacht haben, möchten Sie anderen Leuten verbieten, weil es Ihnen nun nicht mehr passt? Wo waren denn dann Ihre Bedenken, als Sie noch geraucht haben? Mit welcher Legitimation wollen Sie anderen Ihren Lebenswandel aufzwängen?

Sie interessiert es heute nicht, ob Menschen Ihre wirtschaftliche Existenz verlieren ("Und wen so eine kleine Räucherbude schließen muss? Was soll es denn????"). Wieso sollte es dann einen Wirt oder einen Raucher interessieren, was Sie möchten?

Totales Rauchverbot in NRW - SPD rudert zurück
von Palstek28 | #125-2

"...Man muss manche Menschen eben tatsächlich zu ihrem Glück zwingen..."
Recht so! Das denke ich auch! Aber mir geht das Gesetz jedoch noch nicht weit genug! Ich bin für ein totales Verbot von a) Flugzeugen b) LKWs c) Autos d) Kernkraftwerken e) Kohlekraftwerken f) Plastikherstellung g) Pharma-Industrie h) Massentierhaltung i) Fleischverzehr k) Anbieten tierischer Produkte l) ... - da mit Ordnungswidtrigkeiten nichts zu erreichen ist, sollte der - im Mittelalter sehr erfolgreich praktizierte - Strafrechtsansatz der "Abschreckung" wieder eingeführt werden: Wenn man die "Palstek28-Gesetze" einmal bricht, wird man öffentlich ausgepeitscht! Beim zweiten Mal bleibt als Strafverschärfung nur der Genickschuß, denn in dem Fall handelt es sich um ein notorisch asoziales Wesen - Übrigens eine Argumentationskette, die sich lückenlos in alle faschistoiden Systeme einordnen läßt...-ist aber egal! Hauptsache ich bin ein guter Mensch!... "Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden" ...

Es geht um die Gesundheit der Beschäftigten
von Palstek28 | #125-3

Bravo! Die liegt auch mir am Herzen! Deshalb weise ich Sie darauf hin, daß der größte Schaden für Unternehmen und die Solidargemeinschaft durch sogenannte "Unfälle im privaten Umfeld" entsteht. Und hier belegt - mit Abstand!!! - der Sturz im Bad (gefolgt vom "Sturz von Trittleitern") den ersten Platz! Da der Schaden für die Allgemeinheit erheblich größer als beim Rauchen oder Passivrauchen ist, wenn man sich der Gefahr von Umfällen im privaten Umfeld aussetzt, plädiere ich dafür, Hausbesitzer, die in vorsätzlich volksschädigender Absichten (welch Terminologie!) Duschen oder Bäder in "ihren" vermieteten Wohnungen anbieten, mit einem Ausgleich für die erwiesene Schädigung der Solidargemeinschaft zu belegen. In diesem Fall müßte mindestens ein Bußgeld von 5.000,-€ erhoben werden. Anbieter und Hersteller von Trittleitern sollten mit einem ähnlichen Bußgeld (und vielleicht noch Sozialstunden...) belegt werden. Willkommen in der Diktatur!

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