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Windpocken

Stiftung Warentest rät von Windpocken-Impfung ab

23.02.2012 | 09:54 Uhr
Stiftung Warentest rät von Windpocken-Impfung ab
Sollte man sich gegen Windpocken impfen lassen? Stiftung Warentest rät davon ab.Foto: dapd

Berlin.  Verbraucherschützer raten davon ab, sich gegen Windpocken impfen zu lassen. Der Impfstoff sei zwar wirksam, teilt die Stiftung Warentest mit, allerdings halte die Wirkung nicht dauerhaft an. Die Folge: Windpocken treten bei Erwachsenen auf, bei denen die Krankheit oft schwerer verläuft.

Die Stiftung Warentest rät von einer Windpocken-Impfung ab. Die Impfung biete zwar einen wirksamen Schutz, dieser halte aber nicht unbegrenzt an, teilte die Verbraucherschutzorganisation am Donnerstag mit. Somit könnten Windpocken vermehrt bei Erwachsenen auftreten, die Krankheit oft schwerer verlaufe . Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Impfung hingegen.

Gestützt auf Einschätzungen eines Expertenkreises rät die Stiftung zudem zu einer Impfung gegen Rotaviren, die derzeit nicht als Standardimpfung empfohlen wird. Diese verursachten bei Säuglingen und Kleinkindern häufig schwere Darminfektionen. Zusätzlich zu einer Meningokokken-Impfung im Kleinkindalter sei zudem eine zweite Impfung zwischen dem 11. und 15. Lebensjahr sinnvoll, hieß es weiter. (dapd)

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Kommentare
24.02.2012
01:20
Stiftung Warentest rät von Windpocken-Impfung ab
von interessierter_Laie | #4

Ahh ja! Na wenn die Stiftung Warentest das sagt, dann muss es ja wohl so sein. Ich frage mich natürlich, warum wir uns dann so eine Einrichtung wie die Stiko leisten...
[...]
Die Stiftung Warentest rät von einer Windpocken-Impfung ab. Die Impfung biete zwar einen wirksamen Schutz, dieser halte aber nicht unbegrenzt an,[...]
Ach was! Wie war das noch kurz mit den Auffrischungsimpfungen? Ach ja, da war was mit alle 10 Jahre... Mit dem gleichen Argument kann die Stiftung Warentest ALLE Impfungen aushebeln. Aber is scho recht. Ein paar Leute werdens schon glauben und sich nicht impfen lassen.
Kritisch wird es erst, wenn die Kinder, die sich nicht wehren können, darunter leiden müssen, weil ihre Eltern sie nicht impfen lassen, sondern stattdessen lieber auf irgendwelche ominösen Masernpartys gehen lassen...

23.02.2012
19:06
Stiftung Warentest rät von Windpocken-Impfung ab
von westwatch | #3

Die Windpocken waren in Deutschland fast ausgerottet: Weil geimpft wurde.
Somit waren Erwachsene vor Ansteckung siocher.
Da aber die Impfquote ständig abnimmt, tauchen Windpoken wieder vermehrt auf.
Da beißt sich die Katze in den Schwanz, aber selbst wenn in Deutschland flächendeckend geimpft wrden würde, können Infektionen aus dem Ausland eingeschleppt werden. Ich bin nun mehr verwirrt als aufgeklärt.

23.02.2012
18:58
Stiftung Warentest rät von Windpocken-Impfung ab
von Spacelooper | #2

Es ist allgemein dumm sich impfen zu lassen, da man diese Krankheiten später noch bekommen kann, bei ALLEN Impfungen und dazu haben viele auch noch Nebenwirkungen, auf die manche Menschen allergisch reagieren und sterben. Aber das wird natürlich nicht öffentlich gemacht.

23.02.2012
15:10
Die Stiftung sollte diese Information unbedingt an die Gesundheitsbehörden
von vantast | #1

weitergeben, denn von dort wird ja niemand informiert. Ähnlich wie bei den "Verbrauerschutzgehörden" merkt der Bürger von der Existenz dieser Beamtenapparate nichts, sie dienen hauptsächlich der Industrie.

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