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Seniorenresidenzen als Alternative zum Pflegeheim

22.07.2012 | 08:45 Uhr
Seniorenresidenzen als Alternative zum Pflegeheim
Wer sich noch zu fit und vital für ein Pflegeheim fühlt kann im Alter auch in eine Seniorenresidenz ziehen.

Essen.   Wenn sich ältere Menschen noch zu fit für ein Pflegeheim fühlen bieten Pflegeresidenzen eine Alternative. Diese Mischung zwischen Pflegeeinrichtung und normaler Wohnung gibt Sicherheit und Freiheit zugleich. Die Stiftung Warentest rät vor einem Einzug jedoch zu einer detaillierten Preiskontrolle.

Der Schritt aus den eigenen vier Wänden heraus ist gerade für viele ältere Menschen nicht einfach. Es fällt nicht leicht, das oft über Jahrzehnte gewohnte Haus oder die Wohnung hinter sich zu lassen – gerade dann, wenn die Gesundheit nicht mehr zu hundert Prozent mitspielt, andererseits aber der Wunsch nach Eigenständigkeit und vielfältigen Unternehmungen vorhanden ist.

„Für ein gewöhnliches Pflegeheim fühlte ich mich noch zu fit. Hier habe ich genau die richtige Lösung für mich gefunden. Das ist fast so wie ein Dauerurlaub“, schwärmt beispielsweise ein Bewohner einer so genannten Pflegeresidenz, die in einer prächtigen Stadtvilla gleich angrenzend an einen großen Park untergebracht ist. Einrichtungen wie diese gibt es vielerorts in der Region. Seniorenresidenzen gelten nicht zu Unrecht als gehobene Form der Unterbringung älterer Menschen – als gelungener Kompromiss zwischen hervorragender Betreuung und größtmöglicher Selbstständigkeit.

Verschiedene Angebote

Wer hier eine der barrierefrei und seniorengerecht ausgestatteten Kleinwohnungen oder Apartments bezieht, kann aus dem Angebot an Betreuung, Pflege und anderen Vorzügen eine Versorgung wählen, die ganz auf die eigenen Bedürfnisse zusammengeschnitten ist. Zum Rundpaket gehören in den meisten Einrichtungen eine Rezeption, kleinere Hausmeisterdienste und eine 24-Stunden-Notrufbereitschaft.

Wer möchte und dazu in der Lage ist, kann Sprachkurse, Sportangebote kulturelle Unternehmungen wie regelmäßige Besuche von Theater, Oper oder Konzerten hinzubuchen. Teilweise verfügen die Einrichtungen sogar über eine eigene kleine Bühne, wo Vorträge und andere Veranstaltungen stattfinden.

Detailliertes Preisverzeichnis

Diese gehobene Form des Wohnens im Alter hat natürlich ihren Preis, wobei der je nach Einrichtung und gewünschtem Angebot durchaus stark variieren kann und viele Interessenten positiv überrascht sind, wenn sie erfahren, wie preiswert im Wortsinn das Leben in einer Seniorenresidenz sein kann. Empfohlen wird jedoch, die in Frage kommenden Einrichtungen genau unter die Lupe zu nehmen und das Angebot und die Versorgung zu vergleichen.

Die Stiftung Warentest rät dazu, sich ein detailliertes Preisverzeichnis geben zu lassen. So lässt sich schnell erkennen, ob die Zimmerreinigung, die Mahlzeiten oder eine zeitlich begrenzte Pflege im Krankheitsfall zu den Fixkosten gehören und was zusätzliche Serviceleistungen kosten. Einige Seniorenresidenzen bieten auch die Möglichkeit zum Probewohnen. Das ist eine tolle Gelegenheit, vorab zu testen, ob man sich im Haus auch wohlfühlt. Denn das ist schließlich das A und O bei einem solchen „Dauerurlaub“.

Tobias Krell



Kommentare
22.07.2012
11:04
Seniorenresidenzen als Alternative zum Pflegeheim
von Coko | #1

Seniorenwohnungen sind gerade noch zu bezahlen- seniorenresidenzen sind teuer und da wir in deutschland wohnen- vor allem das ruhrgebiet, kann sich das kaum einer leisten!! jeder handschlag extra muß bezahlt werden! also residenzen sind für mich keine alternative, senioren WG`s schon eher, denn da ist die miete bezahlbar und leistungen in der körperpflege kann über die mobile pflege und der pflegestufe finanziert werden.

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