Schon eine halbe Stunde Bewegung täglich senkt Brustkrebsrisiko

Tägliche Bewegung kann Entzündungen eindämmen, die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen.
Tägliche Bewegung kann Entzündungen eindämmen, die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen.
Foto: imago
Etwa jede achte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Doch schon 30 bis 60 Minuten Bewegung am Tag können helfen, das Risiko verringern, an Brustkrebs zu erkranken. Wer regelmäßig Sport treibt, regt nicht nur seinen Stoffwechsel an, sondern kräftigt zudem sein Immunsystem.

Frauen, die sich täglich 30 bis 60 Minuten zügig bewegen, erkranken seltener an Brustkrebs als körperlich inaktive Frauen. Darauf weist die Deutsche Krebshilfe anlässlich des Brustkrebsmonats Oktober hin. Studien zufolge sei vor allem häufige und ausdauernde Bewegung nützlich. Wer regelmäßig Sport treibt, rege seinen Stoffwechsel an, kräftige so sein Immunsystem und helfe seinem Körper damit, Schäden am Erbgut selbst zu reparieren. Außerdem dämme die Bewegung Entzündungen ein, die im Verdacht stehen, Krebs auszulösen.

Bonn.. Körperlich aktive Frauen sind darüber hinaus seltener übergewichtig. Das kann ebenfalls einer Erkrankung vorbeugen. Denn auch zu viele Pfunde begünstigen der Krebshilfe zufolge das Entstehen von Brustkrebs. Grundsätzlich gelte, dass Menschen, die gern und oft körperlich aktiv sind, häufig ohnehin gesünder leben: Sie essen ausgewogener, sind öfter Nichtraucher, nehmen wenig Alkohol zu sich und halten sich öfter im Freien auf (www.bewegung-gegen-krebs.de). (dpa)