Schmerzmittel-Pflaster können zu gefährlichen Überdosierungen führen
18.06.2011 | 05:30 Uhr 2011-06-18T05:30:00+0200
Baierbrunn. Selbst nach der Entfernung eines Schmerzmittel-Pflasters befinden sich noch hohe Dosen des Medikaments in der Haut. Betroffene Patienten müssten daher überwacht werden.
Medikamentenpflaster mit starken Schmerzmitteln können zu gefährlichen Überdosierungen führen, wie die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft berichtet. Bei Fieber, heißem Duschen, in der Sauna oder beim Sonnenbad könnten sie zu viel Wirkstoff abgeben.
Auch nach Entfernung des Pflasters befänden sich in der Haut noch hohe Dosen des Medikaments und würden weiter vom Körper aufgenommen. Betroffene Patienten müssten deshalb 24 Stunden überwacht werden. (dapd/sg)
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