Robert-Koch-Institut sieht Grippewelle erst am Anfang

Das Robert Koch-Institut  erwartet in den kommenden Wochen mehr Grippefälle in Deutschland.
Das Robert Koch-Institut erwartet in den kommenden Wochen mehr Grippefälle in Deutschland.
Foto: Thomas Nitsche
Was wir bereits wissen
Die Grippewelle in Deutschland ist noch nicht ausgestanden. Das Robert-Koch-Institut erwartet in den kommenden Wochen mehr Infektionen. Die Epidemiologin Silka Buda rät deshalb zu einer Grippe-Impfung. Vor allem Ältere, chronisch Kranke und Schwangere sollten sich impfen lassen.

Berlin.. Das Robert Koch-Institut (RKI) erwartet in den kommenden Wochen mehr Grippefälle in Deutschland. Derzeit stehe man erst am Anfang einer Grippewelle, sagte die Epidemiologin Silke Buda vom RKI im ZDF-"Morgenmagazin" am Freitag. "Die Zahlen steigen noch deutlich, und das erwarten wir auch für die kommenden Wochen."

Winterkrankheiten Jetzt seien der Abstand zu bereits Erkrankten und häufiges Händewaschen gute Mittel, um sich nicht anzustecken. "Die Impfung ist nach wie vor die beste Möglichkeit, sich vor der Grippe zu schützen", sagte die Expertin. Vor rund zwei Wochen hatte das Institut mitgeteilt, dass die aktuelle Grippesaison sehr früh begonnen habe. Vor allem Älteren, chronisch Kranken und Schwangeren wird eine Impfung empfohlen. Im Winter 2011/2012 war die Grippewelle in Deutschland sehr schwach ausgefallen. (dpa)