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Robert-Koch-Institut sieht Grippewelle erst am Anfang

25.01.2013 | 11:37 Uhr
Robert-Koch-Institut sieht Grippewelle erst am Anfang
Das Robert Koch-Institut erwartet in den kommenden Wochen mehr Grippefälle in Deutschland.Foto: waz-Fotopool

Berlin.  Die Grippewelle in Deutschland ist noch nicht ausgestanden. Das Robert-Koch-Institut erwartet in den kommenden Wochen mehr Infektionen. Die Epidemiologin Silka Buda rät deshalb zu einer Grippe-Impfung. Vor allem Ältere, chronisch Kranke und Schwangere sollten sich impfen lassen.

Das Robert Koch-Institut (RKI) erwartet in den kommenden Wochen mehr Grippefälle in Deutschland. Derzeit stehe man erst am Anfang einer Grippewelle, sagte die Epidemiologin Silke Buda vom RKI im ZDF-"Morgenmagazin" am Freitag. "Die Zahlen steigen noch deutlich, und das erwarten wir auch für die kommenden Wochen."

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"Ich habe einen grippalen Infekt." Diesen Satz hat wohl jeder schon einmal gesagt - trotzdem ist er medizinisch falsch. Erkältung und Grippe sind nicht dasselbe, doch selbst Laien können eine Selbstdiagnose stellen. Das ist wichtig, denn bei einer echten Grippe hilft nur ein Arzt.

  Jetzt seien der Abstand zu bereits Erkrankten und häufiges Händewaschen gute Mittel, um sich nicht anzustecken. "Die Impfung ist nach wie vor die beste Möglichkeit, sich vor der Grippe zu schützen", sagte die Expertin. Vor rund zwei Wochen hatte das Institut mitgeteilt, dass die aktuelle Grippesaison sehr früh begonnen habe. Vor allem Älteren, chronisch Kranken und Schwangeren wird eine Impfung empfohlen.   Im Winter 2011/2012 war die Grippewelle in Deutschland sehr schwach ausgefallen. (dpa)


Kommentare
27.01.2013
19:43
Hat die Pharmaindustrie
von Kommma | #3

akute Absatzprobeleme -
mir iss nix von ner Grippewelle bekannt -
wo verstecken sich die ganzen Kranken ?

25.01.2013
19:05
Robert-Koch-Institut sieht Grippewelle erst am Anfang
von Juelicher | #2

Mein Vorredner bringt es schön auf den Punkt!
Die Impflobby meldet sich spätestens ab Herbst mindestens einmal pro Woche zu Wort. Wer weiß, welche unglaublichen Milliardenrenditen Pharmaunternehmen weltweit erzielen können, der bekommt auch eine Vorstellung davon, welche Macht diese Unternehmen haben.
Sie beeinflussen nicht nur Ärzte- u. Patientenverbände und betreiben eine Reihe von Lobbyorganisationen, Ihre Handlanger sitzen natürlich auch in der ständigen Impfkommision des RKI u. können dort regelmäßig unter behördlichem Anstrich ihre Märchen an die Medien absondern.

25.01.2013
12:13
Robert-Koch-Institut sieht Grippewelle erst am Anfang
von 2013witten | #1

Na endlich. Da ist sie ja, die Mutter aller Winter-Meldungen. Und ich hatte fast schon geglaubt, in dieser Saison erstmals an einer Beinahe-Katastrophe vorbezuschrammen.

War wohl nix. Auf unsere gute, deutsche Pharmalobby ist eben Verlass! Und ich wette auch, mein Hausarzt (gewöhnlich extrem triebhaft überlastet) kann noch kurzfristig einen Impftermin zwischen zwei Fortbildungsseminaren im Berner Oberland einbauen, nur mir zuliebe.

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