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Luftrettung

Rettungshubschrauber des ADAC flogen 2012 mehr als 49.000 Einsätze

23.01.2013 | 05:45 Uhr
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ADAC Luftrettung: Bilanz 2012 - Mehr Einsaetze als je zuvor

Fulda.  Mehr als 49.000 Notfalleinsätze haben die Rettungshubschrauber des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clubs (ADAC) im vergangenen Jahr geflogen. Das waren über 2000 mehr als 2011. Besonders häufig stiegen die Helikopter in Bayern auf. Die meisten Einsätze flog aber ein Hubschrauber in NRW.

Die Hubschrauber des ADAC mussten im vergangenen Jahr so oft ausrücken wie nie zuvor. Insgesamt 49.243 Einsätze flogen die Helikopter im Jahr 2012, wie der Automobilclub am Dienstag in Fulda mitteilte. 2011 waren es etwa 47.000. Damit stieg die Zahl der Einsätze um etwa vier Prozent. Spitzenreiter in Deutschland war "Christoph Europa 1" aus Aachen mit 2.238 Einsätzen.

Am häufigsten rückte die Flugrettung in Bayern aus, gefolgt von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen.

Haupteinsatzgrund waren internistische Notfälle wie Herz- und Kreislauferkrankungen. Für die Zunahme an Rettungseinsätzen sind nach Angaben des ADAC unter anderem die Veränderung der Notarztstrukturen in den Flächenbundesländern und eine verbesserte Leitstellentechnik in einigen Gebieten verantwortlich. Der Automobilclub begann im November 1970 in  München mit der Rettung aus der Luft.

Luftrettungseinsätze in den Bundesländern

Berlin (dapd). Bayern: 9.595 Rheinland-Pfalz: 7.184 Nordrhein-Westfalen: 6.703 Niedersachsen: 5.339 Brandenburg: 3.944 Sachsen: 2.642 Berlin: 1.988 Baden-Württemberg: 1.732 Hessen: 1.586 Thüringen: 1.349 Saarland: 1.318 Sachsen-Anhalt: 1.183 Bremen: 1.083 Hamburg: 1.003 Mecklenburg-Vorpommern: 923 Schleswig-Holstein: 249 (dapd)

Inzwischen fliegen 49 Helikopter an 35 Stationen im Dienst des ADAC. Etwa 130 Piloten arbeiten mit rund 760 Ärzten zusammen. Bisher flog der Automobilclub damit etwa 690.000 Einsätze.

Meiste Flugeinsätze in Bayern

In Bayern rückten die ADAC-Hubschrauber im vergangenen Jahr mit insgesamt 9.595 Einsätzen am häufigsten aus, gefolgt von Rheinland-Pfalz (7.184 Einsätze) und Nordrhein-Westfalen (6.703 Einsätze).

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Die Besatzungen der ADAC-Rettungshubschrauber Christoph 8, Christoph 76 und Christoph 25 führten zusammen mit den DLRG-Gruppen aus dem Großraum Dortmund sowie der Polizei Lünen-Dortmund im Seepark Lünen-Horstmar eine Übung durch.

Mit 2.238 Flügen war "Christoph Europa 1" aus Aachen Spitzenreiter in Deutschland. Ihm folgen "Christoph 31" aus Berlin mit 2175 und "Christoph 10" aus Wittlich in Rheinland-Pfalz mit 2013 Einsätzen.

Fast die Hälfte aller Rettungen erfolgte wegen internistischer Notfälle wie akute Herz- und Kreislauferkrankungen. An zweiter Stelle folgten Unfälle bei der Arbeit, in der Schule, in der Freizeit oder im häuslichen Umfeld mit 15,2 Prozent gefolgt von neurologischen Notfällen mit 12,5 Prozent. Verkehrsunfälle machten gut zehn Prozent aller Einsätze aus. (dapd)

Kommentare
23.01.2013
05:52
Rettungshubschrauber des ADAC flogen 2012 mehr als 49.000 Einsätze
von DerRheinberger | #1

Tolle Werbung für den ADAC!

Gehe übrigens Samstag auf die Bootsmesse und hoffe, dass ich von den Werbern dieses BMW-Mercedes-freundlichen Automobilclubs in Ruhe gelassen werden!

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