Das aktuelle Wetter NRW 8°C
Studie

Rentnern ist private Krankenversicherung häufig zu teuer

23.10.2012 | 11:45 Uhr

Frankfurt/Main.  Das Geld auf den Konten von Deutschlands Rentnern wird knapp. Immer mehr Senioren ziehen sich aus den privaten Versicherungen zurück. Laut der AOK sind es vor allem die höheren Selbstbeteiligungen, die viele Ruheständler zum Tarifwechsel bewegen.

Für viele Rentner ist die private Krankenversicherung zu teuer geworden. Das geht aus einer Umfrage des Wissenschaftlichen Instituts der AOK hervor, wie die "Frankfurter Rundschau" am Montag berichtete. Demnach hat in diesem oder im vergangenen Jahr fast jeder zweite privat versicherte Rentner eine höhere Selbstbeteiligung an den Behandlungskosten akzeptiert oder ist in einen Tarif mit weniger Leistungen gewechselt.

Von den Beamten im Ruhestand soll laut Studie knapp jeder Dritte auf diesem Weg seine Prämienzahlungen reduziert haben. Insgesamt versuchten der Umfrage zufolge 29,2 Prozent der privat Versicherten auf diese Weise, ihre Krankenversicherungskosten in den Griff zu bekommen. Für die repräsentative Untersuchung, mit der die beiden Versicherungssysteme verglichen werden sollten, wurden jeweils rund 1000 zufällig ausgewählte privat und gesetzlich Krankenversicherte befragt. Für viele Privatversicherte sind die Beiträge in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. (afp)

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/7217773/create

Fotos und Videos
Kunstaugen als Ersatz
Bildgalerie
Prothesen
Schüler gegen Aids
Video
Video
Neues von der Medica 2012
Video
Medizin Messe
Aus dem Ressort
14 Monate Haft für Zahnarzt wegen zu viel gezogener Zähne
Prozess
Ein Zahnarzt ist zu 14 Monaten Gefängnis verurteilt worden, weil er einer Patientin sieben Zähne zu viel gezogen hat. Ein Gericht in Sachsen-Anhalt sprach den 42-Jährigen der Körperverletzung schuldig und verhängte ein zweijähriges Berufsverbot. Insgesamt hatte er der Patientin elf Zähne gezogen.
Gefahr durch Noroviren in NRW bleibt weiter hoch
Infektionen
Die häufigste gemeldete Erkrankung in NRW im Jahr 2011 waren die Noroviren. Auch in den kommenden Jahren soll die Gefahr der ansteckenden Norovirus-Infektionen hoch bleiben, wie NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens bekannt gab. Frauen erkranken insgesamt häufiger als Männer.