Regeln zur Organspende finden viel Zustimmung
08.12.2011 | 13:11 Uhr 2011-12-08T13:11:00+0100
Berlin. Kommt die Neuregelung, auf die sich Union und SPD geeinigt haben, ist mit deutlich erhöhter Spendebereitschaft zu rechnen. Zwei Drittel würden Organe abgeben, ergab eine Bertelsmann-Umfrage.
Die von Union und SPD geplante Neuregelung der Organspende wird die Spendebereitschaft der Bevölkerung voraussichtlich deutlich erhöhen. Das ergibt sich aus Umfragen der Bertelsmann Stiftung und der Barmer GEK, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurden. Danach können sich 66 Prozent der Befragten vorstellen, in eine Spende einzuwilligen. Das Vorstandsmitglied der Stiftung, Brigitte Mohn, sprach von einem „sehr positiven Zeichen“.
Mohn verwies darauf, dass derzeit erst 16 Prozent der Deutschen einen Spendeausweis besäßen. „Hier ist ein ganz großes Potenzial“, sagte sie. Gemeinsam mit dem Vorstandschef der Barmer GEK, Christoph Straub, forderte sie eine Informationskampagne der Bundesregierung.
Der politische Kompromiss sieht vor, die Spendebereitschaft der Bürger regelmäßig abzufragen, aber keinen Zwang auszuüben.
dapd
07:15
Nein und nochmals nein, mein Körper wird keine Ware.
Man schaue sich die neuesten ausschlachtungen von Menschen in der Ukraine an, da können nur sehr dumme und einfältige Menschen mit ja stimmen
21:45
Beim Thema Organspende fällt mir weniger der Film "Fleisch" ein, sondern vielmehr Monty Python´s "Sinn des Lebens".
Doch, ich würde meine Organe spenden, aber meine Leber würde eh niemand wollen;-)
20:58
Ich werde immer bei nein bleiben