Psychopharmaka offenbar besser als ihr Ruf
06.02.2012 | 05:45 Uhr 2012-02-06T05:45:00+0100
München. Immer wieder wird die Wirksamkeit von Psychopharmaka in Zweifel gezogen. Forscher des Klinikums rechts der Isar der TU München halten mit den Ergebnissen einer neuen Untersuchung dagegen.
Die Wirksamkeit von Psychopharmaka ist wiederholt in Zweifel gezogen worden. Zu Unrecht, wie aus einer Untersuchung von Forschern um Stefan Leucht vom Klinikum rechts der Isar der TU München hervorgeht: Sie fanden heraus, dass die Wirkung von Psychopharmaka derer von Arzneien anderer Disziplinen in nichts nachsteht.
Für die im "British Journal of Psychiatry" veröffentlichte Studie werteten die Wissenschaftler 33 Metaanalysen zu 16 Medikamenten aus der Psychiatrie aus und verglichen diese mit 91 Metaanalysen zu 48 Arzneimitteln aus anderen Fachbereichen. Ergebnis: Psychopharmaka wirken in ihrem Einsatzgebiet ebenso gut wie andere Arzneimittel in ihrer jeweiligen Disziplin. (dapd)
09:46
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Da kann man nur voll zustimmen.
Ergänzend sollte auch noch auf die schweren bis schwersten Nebenwirkungen hingewiesen werden, die eine von der Industrie gewünschte Dauereinnahme verursachen.
Nur mal das Ritalin genannt, welches als Psychotabletten den Kindern im großen Umfang zur Beruhigung und Leistungssteigerung in der Schule gegeben wird. Nach her wird von den “ Normal” Medizinern gefährlicher Bluthochdruck bei den Kleinen aufgrund dieser Pillen diagnostiziert.
08:23
nicht die Betäubungswirkung von Psychopharmaka wird angezweifelt, sondern deren Heilwirkung.
Da gibt es natürlicherweise nicht nur bei Psychopharmaka unterschiedliche Auffassungen zwischen Patient und Industrie. Der Patient möchte mit möglichst wenig auskommen, die Industrie möchte gerne den Dauerkunden.