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Paracetamol erhöht das Risiko für Knochenbrüche

10.07.2011 | 13:45 Uhr
Paracetamol erhöht das Risiko für Knochenbrüche
Die Einnahme von Paracetamol erhöht einer Studie zufolge das Knochenbruch-Risiko erheblich.

Düsseldorf.  Australische Wissenschaftler fanden unlängst heraus, dass das Risiko für Knochenbrüche durch die Einnahme des Schmerzmittels Paracetamol um 56 Prozent erhöht wird. Der genaue Zusammenhang ist allerdings noch unbekannt.

Das Schmerzmittel Paracetamol erhöht anscheinend das Risiko für Knochenbrüche um 56 Prozent. Das haben australische Wissenschaftler bei Frauen über 50 Jahren herausgefunden und darüber im Fachmagazin "Bone" berichtet. Sie verglichen die Daten von 569 Frauen, die zwischen 1994 und 1996 Knochenbrüche erlitten haben mit Angaben von 775 Frauen, die zur gleichen Zeit keine Frakturen davon trugen.

Demnach hatten zwölf Prozent der Frauen mit Knochenbrüchen zuvor Paracetamol eingenommen, in der anderen Gruppe waren es acht Prozent. Die Gründe für den Zusammenhang zwischen dem Schmerzmittel und dem erhöhten Frakturrisiko sind allerdings noch unbekannt. (mp)

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