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Ernährung

Nahrung nach dem Abstillen beeinflusst späteres Übergewicht

23.04.2012 | 11:45 Uhr
Nahrung nach dem Abstillen beeinflusst späteres Übergewicht
Stillende Mütter müssen sich Gedanken darüber machen, wie sie ihre Kinder an "normale" Nahrung gewöhnenFoto: gettythinkstock

Essen.   Soll man Kindern frühzeitig feste Nahrung geben oder sie längere Zeit mit Brei füttern? Einer britischen Studie zufolge werden Kinder später weniger selten übergewichtig wenn sie früh "normal" gegessen haben.

Es ist unter Müttern oft eine Glaubensfrage: Wann und wie soll ich mein Kind abstillen und feste Nahrung dazugeben? Viele glauben, dass das Baby möglichst früh „normal“ essen sollte, statt dauerhaft mit Brei großgezogen zu werden. Jetzt gibt ihnen eine britische Studie der University of Nottingham recht. Demnach kann diese Vorgehensweise wirklich dabei helfen, dass Kinder später nicht übergewichtig werden.

Feste Nahrung schon während der Stillzeit

Die Wissenschaftler untersuchten 155 Kinder im Alter von 20 Monaten bis sechseinhalb Jahren und befragten deren Mütter nach der Ernährung des Kindes beim Abstillen. 92 Eltern wendeten die durch das Kind geführte Entwöhnungsmethode an, bei der sich das Baby ab dem Alter von sechs Monaten aus einer Vielzahl von Fingerfood auswählen darf. Hierbei bekommen die Kinder immer wieder auch feste Nahrung wie weiche Brotstückchen und dürfen darauf herumkauen. Dieses babygeführte Abstillen wird zudem von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen. 63 Eltern verwendeten dagegen die konventionelle Löffel-Fütterung, bei der dem Baby vorwiegend Brei gegeben wird.

Die Studie zeigte, dass es sich offenbar eher negativ auswirkt, wenn ein Baby nach dem Abstillen zunächst nur mit Brei und Püree gefüttert wird. Besser für die spätere Gesundheit der Kinder sei es nach Meinung der Wissenschaftler, wenn ein Baby neben der Muttermilch schon früh auch feste Nahrung probieren dürfe.

Benjamin Nelles

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Kommentare
24.04.2012
02:17
Nahrung nach dem Abstillen beeinflusst späteres Übergewicht
von gatagorda | #5

Alles schoen und gut, nur was ist mit den Kindern, die aus welchen Gruenden auch immer, nicht von ihren Muettern gestillt werdenn konnten? Sind die automatisch fuer Uebergewicht praedestiniert? Und feste Nahrung kann ein Kind erst zu sich nehmen, wenn es Zaehne hat, so etwa ab 6oder 7 Monaten. Die wenigsten Frauen stillen doch so lange. Die Forscher sollen mal von normalen Verhaeltnissen ausgehen.

23.04.2012
18:58
Sinnvoll wäre gewesen...
von mspoetnik | #4

...Sie hätten den Artikel blockiert.Er sagt das Gegenteil dessen aus,was er meint.
Das ist nicht meine Schuld.

23.04.2012
18:51
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #3

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

1 Antwort
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #3-1

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

23.04.2012
18:07
Ja, wie jetzt?
von mspoetnik | #2

Bei frühzeitiger-normaler-Nahrungsaufnahme, werden
sie "weniger selten" übergewichtig.Also öfter.
Das ist das Gegenteil dessen,was die Studie aussagt,oder?

23.04.2012
15:04
Nahrung nach dem Abstillen beeinflusst späteres Übergewicht
von familienbande | #1

vielleicht hätte man in dem Artikel auch erwähnen sollen, dass das Stillen über das erste Jahr hinaus gut fürs Kind ist und keinesfalls schädigt. das dürfen sich Mütter immer wieder gerne von Kinderärzten anhören. die WHO, die AFS, die LLL, die nationale Stillkommission u.a. die unabhängig arbeiten empfehlen eine Stilldauer von mindestens 6 Monaten vollstillen und darüber hinaus bis zum 2. Geburtstag im Rahmen einer Mischkost (also mindestens eine Milchmahlzeit) und danach solange es Mutter UND KInd belieben.

1 Antwort
Nahrung nach dem Abstillen beeinflusst späteres Übergewicht
von amo17 | #1-1

Die deutsche Stillkomission empfiehlt aber etwas anderes.
Im ersten Lebenshalbjahr sollten Säuglinge gestillt werden, mindestens bis zum Beginn des fünften Monats ausschließlich. Das gilt auch für Kinder mit erhöhtem Allergierisiko. Wohl gemerkt, geht es um Zufütterung und nicht um das Abstillen, also eine langsame Verminderung der Muttermilchmengen.

Die WHO berücksichtigt nicht nur die Industrieländer. AFS und LLL sind "pro Stillen" Organisationen und daher für mich eher subjektiv.

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