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Nach Massage mit Zitrusölen nicht in die Sonne

26.07.2012 | 14:45 Uhr
Nach Massage mit Zitrusölen nicht in die Sonne
Nach der Massage mit Zitrusölen sollte man die Sonne meiden. Foto: Svenja Hanusch

Wiesbaden.   Nach einer Massage mit Zitrusölen sollte man besser nicht in die direkte Sonne gehen. Denn die ätherischen Öle können zu Hautreizungen führen, zu Pigmentflecken und selbst Brandblasen.

Wer seine Haut direkt nach einer Massage der Sonne aussetzt, könnte eine böse Überraschung erleben, denn Massageöle enthalten häufig Bestandteile, die sogenannte 'phototoxische Reaktionen' auslösen können. Es sind besonders die Zitrusöle, die in Kombination mit der Sonnenstrahlung zu ungewollten Hautreaktionen führen.

Das kann sich sowohl in Form von Rötungen, aber auch als Pigmentflecken oder gar großflächigen Brandblasen äußern, die an den Hautstellen auftreten, die mit dem Öl behandelt wurden und dann der Sonne ausgesetzt waren. Manchmal treten die Reaktionen unmittelbar auf, häufig aber werden die Folgen erst nach Tagen sichtbar.

Sonnenbad nach der Massage ist tabu

Dr. Marko Ostendorf, Arzt beim Infocenter der R+V Versicherung warnt: 'Die ätherischen Öle machen die Haut überempfindlich für UVA-Strahlen , es kommt zu phototoxischen Reaktionen. Starkes Schwitzen oder feuchte Haut fördern dies sogar noch. Ein Sonnenbad nach der Massage ist deshalb unbedingt tabu.' Im Zweifelsfall ist es sinnvoll, sich die Liste der Inhaltsstoffe des Massageöls anzusehen: Bergamotte, Limette, Zitrone, Orange und Grapefruit sowie Angelikawurzel gehören zu den Inhaltsstoffen, die phototoxische Reaktionen hervorrufen können.

Dr. Ostendorf rät, Massagen mit diesen Ölen auf die Abendstunden zu verlegen, denn je nach Hauttyp ist nach acht bis zehn Stunden die Gefahr der Wechselwirkung von Sonne und Öl vorüber. Übrigens gilt die Warnung ebenso für das Sonnenbad im Solarium. Auch leichte Bekleidung und Fensterglas schützen nicht vor den ungewollten Hautreaktionen. (mp)


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