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Mittagsschlaf

Mittagsruhe darf den Nachtschlaf nicht verkürzen

15.02.2012 | 10:49 Uhr
Mittagsruhe darf den Nachtschlaf nicht verkürzen
Gegen ein Nickerchen zur Mittagsstunde ist nichts einzuwenden. Doch ist das kein Ersatz für den Schlaf in der Nacht.Foto: Getty

Köln.   Nach der Arbeit oder dem Mittagessen erst mal hinlegen, ein bisschen schlafen - So halten es viele. Doch ist dieses Verhalten wirklich gesund? Hier kommen mehrere Untersuchungen zu verschiedenen Ergebnissen.

Für die einen ist der Mittagsschlaf unabdingbarer Bestandteil ihres Tagesablaufes und sie fühlen sich erst nach der Ruhe fit und ausgeruht für den restlichen Tag. Die anderen kommen nach einem Mittagsschlaf nicht mehr so recht auf die Beine. Aber viele Schlafmediziner sagen, ein tägliches Schläfchen tue dem Herzen gut. Was stimmt nun?

"Es liegen unterschiedliche Studien vor", sagt Joachim Latsch, Sportarzt am Institut für Kreislaufforschung und Sportmedizin an der Deutschen Sporthochschule Köln. Aus manchen Untersuchungen gehe hervor, dass der mediterrane Lebensstil inklusive einer Mittags-Siesta das Herz schützt. Andere sagen das Gegenteil. Eines könne aber festgehalten werden: "Ein Mittagsschlaf ist zu kurz zum Regenerieren und das Aufwachen stellt für den Körper eine Alarmreaktion dar", sagt der Sportmediziner.

Die Siesta sei also nur bedingt empfehlenswert und es komme vielmehr darauf an, dass die individuelle Balance stimme. "Ein Mittagsschlaf sollte als erholsam empfunden werden, darf aber den wichtigen Nachtschlaf nicht verkürzen." (dapd)

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