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Manager erleiden oft einen Burn-Out

01.09.2010 | 16:19 Uhr
Manager erleiden oft einen Burn-Out

Dortmund.Schnell noch Nachrichten und Termine überprüfen und selbst im Urlaub nie ohne Handy und Laptop unterwegs. Viele Menschen sind ständig im Stress. Burn-Out ist die häufige Folge.

Sehen Sie den Herrn da? Bermuda, Sixpack, ein Glas Soda auf dem Tisch. Oder dort, die Dame: Flip-Flops und Laptop. Was tun sie denn da? Sie beantworten Mails, pflegen ihre Termine oder sind einfach irgendwie very busy, also schwer beschäftigt. Leute sind das, die selbst im Urlaub nicht abschalten. Und wenn sie zu Hause sind, nur den Job im Kopf haben.

Nach Auffassung von Experten gehören diese Leistungsträger zu den Kandidaten, die irgendwann mit Burnout auf der Strecke bleiben: Die an Tinnitus erkranken, hohem Blutdruck, die einen Herzinfarkt erleiden oder die der Schlag trifft. Die Schlafstörungen entwickeln oder ständig über Kopfschmerzen klagen.

Eine Ursache ist Überforderung

Dagmar Siebecke, Arbeitswissenschaftlerin der Technischen Universtität Dortmund (TU): „Überforderung ist ein entscheidender Grund fürs Burnout.” Heute lasse kaum noch einer den Griffel um Punkt fünf fallen, heute seien die Leute von früh bis spät abrufbereit – mit dem Erfolg, dass sie ihre Leistungsgrenze massiv überschreiten. „Engagement” nennen sie es oft selbst. „Selbstausbeutung” heißt das bei den Psychologen. Besonders am Rad drehten die, die oft beneidet werden: die Selbststständigen wie auch die Angehörigen einer neuen Elite – der „Wissensgesellschaft”. Klassisches Beispiel: die IT-Branche. Erfolg gilt hier als Schlüssel zur Existenzsicherung. Sechzig Stunden im Job als völlig normal. Sonst ist der Auftrag futsch.

Reif für die Reha? Jein. Zwar sei jede fünfte Krankschreibung nach Angaben des Bundesverbandes der Betriebskrankenkassen auf psychische Störungen wie Burnout zurückzuführen. Doch gibt es auch Leute, die lösungsorientiert in den Federn liegen und statt Schäfchen nur die Einnahmen der Firma zählen – und dabei mopsfidel bleiben. Doch jeder noch so fröhliche Workoholic brenne irgendwann aus, da sind sich die Experten einig. Die Alarmglocken sollten bimmeln, wenn man keine Zeit (oder Lust) mehr fürs Private hat. Wenn einem das Familienleben auf die Nerven geht, weil man sich zuhause so fühlt wie auf einem fernen Planeten. Da bleibt man doch lieber noch ein Stündchen länger im Büro. Willkommen im Teufelskreis.

Als Erster im Büro

Immer noch mehr tun, immer noch länger unterwegs sein – das sei oft Ausdruck eines Minderwertigkeitsgefühls, so Siebecke. Wer als Erster im Büro ist und als Letzter geht, will meist nur die Aufmerksamkeit des Chefs. Schaut her! Ich bin da! Gibt es einen Kolbenfresser der Seele? Die psychischen Störungen nehmen zu, so notieren die Krankenkassen. Nehmen wir den Krankenhausreport der Barmer GEK. 22 Tage im Jahr feiern die Deutschen wegen psychischer Erkrankungen krank – so lange wie für keine andere Krankheit. Doppelt so lange wie noch 2009 befinden sich Menschen mit psychischen Krankheiten in der Klinik. Seit 1988 haben sich die Fehltage wegen psychischer Störungen um 82, 6 Prozent (!) erhöht.

Generation Fix und Fertig

Da haben wir also die Generation fix und fertig. Die Masse der Beschäftigten, die kaltschweißig den stillen Schrei versendet: Holt mich hier raus. Doch zu der Masse der Anzugträger gesellen sich die Vertreter einer anderen Masse: Die, die nichts zu tun haben – die Arbeitslosen. Nicht reich, dafür aber nicht im Stress? Ein klassischer Irrtum. „Unterforderung birgt ein ähnliches Burnout-Risiko wie Überforderung”, sagt Dr. Hermann Paulus, Chefarzt der Oberbergklinik Weserbergland, Fachklinik für Psychotherapie. Fehle die Wertschätzung, sei die Gefahr groß, in die Depression abzurutschen.

„Ein Arbeitsloser, der zuhause ist und vielleicht von seiner Frau gesagt kriegt, dass er nur im Weg herumsitzt und die Abläufe stört”, fühlt sich extrem verletzt. Burnout sei nicht nur Symptom der Managergesellschaft, sondern auch Zeichen der Abgehängten.

Mehr Lob ist wichtig

Das Gefühl, überflüssig zu sein, könne so erschöpfend sein, dass es zum Nervenzusammenbruch kommt. Paulus: „Das ist wie Aquaplaning für die Seele. Die Menschen sind aus der Spur und geraten ins Rutschen.” Alkohol verschärfe die Lage.

Sicher gebe es Psychotherapien, auch Medikamente und Anti-Stress-Übungen. Doch das Beste sei die Vorbeugung. Deshalb, so die Arbeitswissenschaftlerin Siebecke, müsse man die Wurzel des Übels packen: Chefs sollten sich stärker um ihre Mitarbeiter kümmern, sollten bessere Arbeitsabläufe schaffen – und mehr loben. Damit sei das Problem aber noch nicht gelöst. Warum wir selbst auf Flipflops noch malochen, habe mit der Angst vor dem Jobverlust zu tun. Denn eins sei klar: Wer den Arbeitsplatz sicher hat, würde den Kopf im Urlaub lieber in den Sand als in die Mails stecken.

Petra Koruhn

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03.09.2010
17:02
Manager erleiden oft einen Burn-Out
von Daublebsky | #22

„Ausschalten, um abzuschalten“

Urlaub ,aber richtig. Die Anforderungen an uns steigen im Alltag ständig. Die Zunahme der Belastungen wird für immer mehr von uns, nach und nach schwerer bewältigbar.
Stress, Schlafstörungen und Ängste haben erschreckende Außmaße angenommen.
Wir haben es offenbar vielfach verlernt uns entspannen zu können. Burnout wird zur
Beinahe epidemischen Volkskrankheit. Die Business Doctors sind dieser Entwicklung nachgegangen und haben in 9 Berufsgruppen die Stress- und Burnoutfaktoren untersucht und festgestellt, dass falsche und nicht ausreichende Entspannung eine wesentliche Voraussetzung dafür ist ,dass immer mehr, immer häufiger unter Stress leiden, schließlich in einem, vielfach auch ireperablen Burnout, landen und den täglichen Herausforderungen immer weniger gewachsen sind. Eine der am stärksten betroffenen Berufsgruppen, wie diese Studie zeigt, sind neben Banken,Versicherungen und den Beschäftigten im Handel, die I-T-Beschäftigten. Schauen Sie nun, mit den Business Doctors, insbesondere für diese Berufsgruppen ein paar einfache Rezepte und Ratschläge an, die den Urlaub zu einem nachhaltigen Kraft – und Fitnessspender machen können.

Abschalten

Handy und Laptop können, so wichtig und unentbehrlich sie heute geworden sind zur Geißel in Ihrem wohlverdienten Urlaub werden. Multitasking, ständige Erreichbarkeit rund um den Globus haben uns auf der einen Seite unentbehrlich für unsere globale Gesellschaft gemacht, auf der anderen Seite aber haben sie die Geschwindigkeit unseres Arbeitstaktes
dramatisch erhöht. Stress, Erschöpfung, Unkonzentriertheit und Gereiztheit sind vielfach die
Folge. In unserer Informationsgesellschaft haben wir es zunehmend verlernt, wenn auch nur für kurze Zeiträume, nicht erreichbar zu sein. Ganz im Gegenteil, wir haben uns schon so negativ konditioniert, dass wir bereits ängstlich und panisch reagieren, wenn das Handy einmal 1 Stunde nicht läutet. Die Folge davon ist, dass wir uns immer intensiver in eine gefährliche Hektik treiben, die schließlich in einen krankhaften Stress, bis hin zu somatischen Erkrankungen, führt.
Die Business Doctors empfehlen nun basierend auf ihren Studien, den Laptop und das Handy im Urlaub ausschalten, um wieder richtig abschalten zu lernen.

Entspannen

Wenn Sie nun das Handy und den Laptop ausgeschaltet haben, lassen Sie diese 2 Arbeitsinstrumente in Ihrem Zimmer. Jeder weis ja, dass Sie auf Urlaub sind. Sie sollten es auch langsam begreifen und akzeptieren. Sie werden auf einmal bemerken, dass die Zwischenräume, von Ihren Anrufen in das Büro und dem Anschauen der Mails immer länger werden und Sie dabei immer weniger Stress haben. Ganz im Gegenteil werden Sie bemerken können, dass Sie auf dem richtigen Weg sind Sich zu entschleunigen. Kleine Belohnung am Rande, Sie sparen Sich unglaublich viel Geld, denn die Roominggebühren können ein ganz schön großes Loch in Ihre Urlaubskasse reißen, bzw. bei der nächsten Tel.- Rechnung zu einem bösen Erwachen, dass vermehrten Stress und Ärger nach sich zieht, führen.






Nachhaltigkeit

Wenn es Ihnen also gelungen ist, Ihren Laptop auszuschalten, Ihr Handy nur einzuschalten ,um Sich zu erkundigen, wie es Ihren Pflanzen zu Hause ,Ihrem Hund oder der Schildkröte der Kinder geht, haben Sie viel für die Bewältigung des Alltagsstress gelernt und sind fit für die nächste Runde. Nehmen Sie diese Lernpunkte mit nach Hause und machen Sie das auch an Ihren wohlverdienten und zur Regeneration notwendigen Wochenenden, dann haben sich diese Zeilen für Sie ausgezahlt, denn Sie haben gelernt auszuschalten um abzuschalten.

Informationen

Weitere Informationen zu den berufsgruppenspezifischen Stress und Burnoutstudien der Business Doctors erhalten Sie kostenfrei unter : www.business-doctors.at Ebenso konnen Sie unter: http://www.business-doctors.at/panic/index.html kostenlose Vorabdrucke der
Serie Don´t Panic – Du bist nicht alleine, dem Begleiter durch den täglichen Wahnsinn von Stress und Burnout, downloaden.

03.09.2010
13:22
Manager erleiden oft einen Burn-Out
von Dr. No | #21

...und es muss nicht immer langes Arbeiten sein!

03.09.2010
13:20
Manager erleiden oft einen Burn-Out
von Dr. No | #20

...manchmal geht es schneller, als man glaubt...

...und davon betroffen sind nicht nur Manager, leider!

Jeder, der permanent un´ter (Leistungs-)Druck steht, oder sich selber setzt, wird dafür früher oder später die Quittung bekommen. Gedankt wird es auf der Arbeit von KEINEM!

03.09.2010
11:05
Manager erleiden oft einen Burn-Out
von Media06 | #19

@ 13 na da hat aber mal jemand Probleme mit seiner Tastatur...
Wie sagt man noch so schön...

Es darf ruhig etwas mehr sein

Glück auf

03.09.2010
11:03
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von Daublebsky | #18

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03.09.2010
11:03
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von Daublebsky | #17

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03.09.2010
11:02
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von Daublebsky | #16

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03.09.2010
11:02
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von Daublebsky | #15

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03.09.2010
11:02
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von Daublebsky | #14

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03.09.2010
11:02
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von Daublebsky | #13

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