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Verhütung

Linke will eine rezeptfreie Abgabe für die "Pille danach"

01.09.2012 | 08:45 Uhr
Linke will eine rezeptfreie Abgabe für die "Pille danach"
Frauen haben im vergangenen Jahr häufiger die "Pille danach" verwendet als noch im Jahr zuvor.Foto: getty

Berlin.   Im Vergleich zu 2010 haben 2011 fast zehn Prozent mehr Patientinnen beim Arzt die "Pille danach" zur nachträglichen Verhütung angewendet. Verschrieben wurde die "Pille danach" damit über 350.000 Mal. Die Linke fordert nun eine rezeptfreie Abgabe der "Pille danach".

Frauen greifen häufiger zur "Pille danach ". Um nachträglich zu verhüten, gingen vergangenes Jahr fast zehn Prozent mehr Patientinnen zum Arzt als noch 2010, schreibt die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Linken, aus der die "Bild"-Zeitung (Freitagausgabe) zitiert.

367.427 Mal haben Ärzte danach im vergangenen Jahr sogenannte Notfallkontrazeptiva verschrieben. Die Linke fordert, den Zugang zu Verhütungsmitteln deutlich zu erleichtern.

Die frauenpolitische Sprecherin Yvonne Ploetz sagte der Zeitung: "Wir fordern von der Bundesregierung: Gebt die Pille danach endlich frei! Nach einer Sex-Panne muss es schnell gehen. Eine rezeptfreie Abgabe der Pillen in Apotheken ist überfällig." (dapd)

Kommentare
01.09.2012
15:42
die Linke
von Visionaer | #6

Mindestlohn, totale Drogenfreigabe, die Pille danach zum Zwischendurch mal einwerfen, (falls man/Frau mal wieder zu besoffen zum vög** war) .......
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1 Antwort
Sie sprechen der linken Liberalität zu?
von Cebulon | #6-1

Das ist doch mal was ganz Anderes! Sonst sind es die Linken, die immer nur die Gleichmacherei in Köpfen ihrer Genossen trägt. Aber ach ja, es geht ja nur um das Lotterleben.

Es geht hier nicht um die Verantwortung selbst. Menschen machen Fehler, und manchmal ist es höhere Gewalt in Form eines gerissenen Kondoms bis hin zur Verhütung nach einer Vergewaltigung. Was die Menschen dazu bewegt eine Pille danach zu nutzen hat also mit Lotterleben nichts zu tun.

Genau so wenig nimmt man die Pille danach nicht einfach so ein. Die Pille danch ist ein immenser Eingriff in den Hormonhaushalt eine Frau und leitet mit allen Nebenwirkungen die Menstruation ein. Ich bin keine Arzt, aber mal eben besoffen gev***lt und dann am nächsten Morgen mal gleich neben der Aspirin gegen den Karter (stark Blutverdünnend) die Pille danach (Blutungsauslösend) einwerfen stelle ich sehr riskant vor.

Und glauben sie mir: Eine ungewollte Schwangerschaft wird für den Steuerzahler allemal teurer als so eine Pille.

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Linke will eine rezeptfreie Abgabe für die "Pille danach"
Linke will eine rezeptfreie Abgabe für die "Pille danach"
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2012-09-01 08:45
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