Das aktuelle Wetter NRW 14°C
Medizin

Jeder Vierte leidet an Bluthochdruck

08.07.2012 | 05:45 Uhr
Jeder Vierte leidet an Bluthochdruck
Eine verstopfte Ader - Eine der möglichen Folgen von Bluthochdruck.Foto: Heiko Kempken

Essen.   Die Ursachen für Bluthochdruck sind vielfältig. Doch die Erkrankung bleibt oft unerkannt und kann dann zu schwerwiegenden Störungen führen. Die Herzkreislauferkrankung kann bis zum Herzinfarkt führen. Deshalb sollte der rechtzeitige Besuch beim Arzt selbstverständlich sein.

Schlechte Ernährung, zu wenig Bewegung, zu hohes Gewicht oder schlicht und einfach Veranlagung: Die Ursachen für Bluthochdruck sind vielfältig und zumeist selbstverschuldet. Alarmierend ist, dass mehr als jeder Vierte inzwischen schon an Bluthochdruck leidet, der damit die Liste der häufigsten Einzeldiagnosen anführt.

Dabei erwarten Experten noch eine hohe Dunkelziffer, da viele Betroffene nicht zum Arzt gehen. Denn im Gegensatz zu Rückenschmerzen oder Fehlsichtigkeiten , die ebenfalls häufig diagnostiziert werden, verursacht ein zu hoher Bluthochdruck keine Schmerzen.

Es droht ein Herzinfarkt

Das macht ihn umso gefährlicher. Er begünstig Arteriosklerose und lässt – vor allem im Zusammenspiel mit anderen Risikofaktoren – die Gefahr einer folgenschweren Herzkreislauferkrankung bis hin zum Herzinfarkt deutlich steigen. Deshalb nennt man ihn auch den „stillen Killer“.

Aber wirklich gefährlich ist der Bluthochdruck nur dann, wenn er nicht rechtzeitig behandelt wird. Der Weg zum Arzt sollte also selbstverständlich ein.

Tobias Krell



Kommentare
08.07.2012
23:40
Jeder Vierte leidet an Bluthochdruck
von Biker72 | #1

Sowas lässt sich auch erzeugen, ganz einfach in unserer Zeit. Zum Glück für die Ärzte -u.Pharmaabteilung:
Falsche Ernährung: gespritztes Obst und Gemüse, dazu sehr viele Zusatzstoffe die krank machen können (wie Glutamaten, Citronensäure, E-Stoffe) und woraus diese Stoffe teilweise hergestellt werden, da dreht sich einem der Magen um! Zu wenig Bewegung kann sich da schnell einschleichen in Zeiten von Computer und Fahrzeugen. Erhöhtes Gewicht durch Kombination der vorhergenannten Sachen kann zwangsläufig dann dazu führen. Vergessen wurde hier der psychische Aspekt - Druck und Stress, aus dem Berufs -und/oder Privatleben. Die Ursache liegt für mich ganz klar in der unserer Welt hier kombinierten Zusammenschlüsse. In Gegenden, wo man stressfrei und biologisch und ökologisch weitaus gesünder leben kann, tritt dass nämlich mehr als selten auf.

Aus dem Ressort
Was bringt die Ice-Bucket-Challenge der deutschen ALS-Hilfe?
Internet-Hype
Es ist ein großer Internet-Hype: Bei der "Ice-Bucket-Challenge" übergießen sich Menschen mit eiskaltem Wasser und bürden die Aufgabe dann drei weiteren auf. Auch Promis machen mit und stellen ihre Kübelduschen-Videos ins Netz. Aber was bringt die Aktion dem eigentlichen Zwecke — an Spenden?
Robotertraining hilft rückenmarkverletzten Patienten
Gesundheit
Futuristisch muten die vor zwei Jahren am Bochumer Zentrum für Neurorobatales Bewegungstraining vorgestellten Exoskelette an. Die Ergebnisse einer Fallstudie von Wissenschaftlern um Prof. Dr. Thomas Schildhauer zeigt, dass das Training mit dem „Roboteranzug“ Früchte trägt.
Zusammengekniffene Augen weisen auf Kurzsichtigkeit hin
Augenerkrankung
Eltern sollten die Augen ihres Kindes möglichst frühzeitig untersuchen lassen. Besonders dann, wenn schon Anzeichen einer Augenerkrankung zu erkennen sind. Wenn das Kind etwa beim Blick in die Ferne die Augen zusammenkneift, leidet es möglicherweise unter Kurzsichtigkeit.
Höchstwerte des Blutdrucks nicht mit Faustregel berechnen
Risiken
"Lebensalter plus 100". So lautet eine alte Faustregel für die Bestimmung des Blutdrucks. Denn Höchswerte lassen sich nicht durch Faustregeln bestimmen. Betroffene sollten daher vorsichtig sein. Menschen mit einem Blutdruck zwischen 159 zu 99 mmHg sollten generell ihre Lebensgewohnheiten umstellen.
"Suizid-Tourismus" aus Deutschland in die Schweiz nimmt zu
Sterbehilfe
In vielen europäischen Ländern ist Sterbehilfe bislang nicht erlaubt, viele Schwerkranke reisen daher in die Schweiz, um Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Vor allem die Zahl von "Suizid-Touristen" aus Deutschland nahm in den vergangenen Jahren stark zu.
Umfrage
Düster, schmutzig, kein Service – Experten finden an Rhein und Ruhr einige der schlechstesten Bahnhöfe Deutschlands . Würden Sie den Vorwurf der

Düster, schmutzig, kein Service – Experten finden an Rhein und Ruhr einige der schlechstesten Bahnhöfe Deutschlands . Würden Sie den Vorwurf der "beispiellosen Verwahrlosung" unterschreiben?

 
Fotos und Videos