Jahrelanges Handy-Telefonieren erhöht Krebsrisiko nicht
21.10.2011 | 11:45 Uhr 2011-10-21T11:45:00+0200
London. Dänische Wissenschaftler haben über 18 Jahre lang mehr als 350.000 Handy-Nutzer beobachtet um die Auswirkung einer regelmäßigen Mobiltelefonnutzung auf die Geshundheit zu testen. In einer britischen Fachzeitschrift gaben sie jetzt Entwarnung.
Wer viel mit dem Handy telefoniert, kann aufatmen: In der bisher größten Studie zu diesem Thema haben dänische Wissenschaftler keinen Zusammenhang zwischen der langfristigen Nutzung von Mobiltelefonen und dem Risiko ausgemacht, an Hirntumor zu erkranken. Sie veröffentlichten am Freitag in der Zeitschrift "British Medical Journal" die Daten von mehr als 350. 000 Handy-Nutzern, die sie über 18 Jahre hinweg beobachtet hatten.
Rund fünf Milliarden Handy weltweit
Unter ihnen erkrankten 10.729 Menschen an einem Hirntumor. Selbst in der Gruppe derjenigen, die ihr Mobiltelefon seit mehr als 13 Jahren nutzen, waren es aber kaum mehr Erkrankte als unter Nicht-Handynutzern. Ein "leichtes bis mittleres Risiko" könne bei extremen Vieltelefonierern oder Leuten, die bereits seit mehr als 15 Jahren mit dem Handy kommunizieren, aber nicht ausgeschlossen werden, warnten die Forscher.
Im Juni hatte die Weltgesundheitsorganisation die von den Mobiltelefonen ausgesendeten Strahlen als "möglicherweise krebserregend " eingestuft. Weltweit gibt es rund fünf Milliarden Handys. (afp)
22:35
Das wird die Wutbürger die Handymasten, Flughäfen, Bahnhöfe, Autobahnen u.v.a.m. verhindern wohl kaum aufhalten....
Es geht schließlich ums große Ganze.
14:00
Bis zur nächsten Studie.