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Hundebiss auch bei leichter Verletzung untersuchen lassen

08.10.2012 | 11:45 Uhr
Hundebiss auch bei leichter Verletzung untersuchen lassen
Auch freundliche Hunde schnappen schon mal nach der Hand. Gerade bei Kinder sollte man solche Verletzungen nicht auf die leichte Schulter nehmen: Sie können sich leicht entzünden.Foto: Getty

Köln.  Kinder sollte man bei Hundebissen auch dann von einem Arzt untersuchen lassen, wenn die Verletzung nur leicht ist. Auch bei kleineren Verletzungen besteht nämlich Infektionsgefahr. Außerdem sind größere Gewebeverletzungen möglich, selbst wenn die Wunde harmlos aussieht.

Auch nach einem leichten Hundebiss sollten Kinder nach Expertenmeinung von einem Arzt untersucht werden. "Selbst durch kleine Verletzungen können mit dem Tierspeichel Krankheitserreger in die Wunde gelangen", sagte der Kinder - und Jugendarzt sowie Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Ulrich Fegeler.

Bisswunde sorgfältig behandeln

"Nur wenn die Haut nicht verletzt wurde, besteht keine Infektionsgefahr." Nach dem Angriff eines Hundes sollte die Bisswunde unter handwarmen, fließendem Wasser gereinigt und anschließend mit einer sterilen Mullkompresse abgedeckt werden, wie der Experte rät.

Auch wenn die äußere Verletzung klein sei, könne es unterhalb des Hautniveaus durch die Quetschung zu größeren Gewebeverletzungen gekommen sein. Zudem sollten Eltern darauf achten, den Tetanusschutz bei einer Bissverletzung aufzufrischen. (dapd)



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