Das aktuelle Wetter NRW 13°C
Infektionen

Gefahr der Grippe-Infektion im Karneval besonders groß

01.02.2012 | 05:45 Uhr
Gefahr der Grippe-Infektion im Karneval besonders groß
Nach der Karnevalsparty erstmal ins Bett. Die Häufigkeit einer Grippeerkrankung steigt gerade zu Karneval.Foto: dapd

Berlin.   Zu Karneval ist die Gefahr einer Grippeerkrankung besonders hoch. Luftige Kostümierungen, Menschenansammlungen und schlecht gelüftete Kneipen können das Immunsystem schwächen - und eine Ansteckung massiv begünstigen. Und auch Schlafmangel und Alkohol tragen ihren Teil bei.

Auf Karnevalpartys ist das Risiko besonders hoch, sich mit Grippeviren anzustecken: Darauf wiesen die Lungenärzte vom Bundesverband der Pneumologen (BdP) hin. "Größere Menschenansammlungen steigern die Ansteckungsgefahr erheblich", erklärte Michael Barczok vom BdP. "Vor allem in überfüllten, schlecht gelüfteten Kneipen und Bars können sich die Viren in der Atemluft anreichern und dann entsprechend leicht auf weitere Menschen übertragen werden.

Die Erreger lauerten quasi überall, auf Türgriffen, Gläsern oder Flaschen, sagte Barczok. Auch draußen laufe man leicht Gefahr, sich mit Influenza anzustecken. "Mit luftiger Kostümierung und vielen alkoholischen Getränken kann der menschliche Körper bei winterlichen Außentemperaturen natürlich schnell auskühlen", erläuterte er.

Kämen dann noch, wie im Karneval häufig, übermäßiger Alkoholkonsum, Schlafmangel und womöglich viele Zigaretten hinzu, werde die Abwehrkraft des körpereigenen Immunsystems zusätzlich geschwächt, betonte der Experte. (http://www.lungenaerzte-im-netz.de ) (dapd)

Rosenmontagszug in Köln

 

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6288522/create

Aktuelle Fotos und Videos
Clowns im Krankenhaus
Video
Video
Mobiler Lebensretter
Bildgalerie
Fotostrecke
Leben mit Schuppenflechte
Bildgalerie
Fotostrecke
Fragen zur Schuppenflechte
Bildgalerie
Fotostrecke
Aus dem Ressort
Bundestag stimmt für neue Organspende-Regelung
Organspende
Bürger in Deutschland müssen sich künftig mehr Gedanken über eigene Organspenden machen. Der Bundestag hat dazu an diesem Freitag mit Mehrheit einem Gesetzentwurf zugestimmt. Die Deutsche Hospiz-Stiftung reagiert enttäuscht.
Mülheim kommt auf 210.156 Krankentage im Jahr
Medizin
Trauriger Rekord für die Stadt Mülheim: Die Stadt kommt auf 210.156 Krankentage im Jahr. Damit ist der Krankenstand hier deutlich höher als im Umland. Das liegt auch daran, dass psychische Erkrankungen hier besonders hartnäckig sind.