Fast jeder vierte Deutsche ist fettleibig
14.06.2012 | 13:54 Uhr 2012-06-14T13:54:59+0200
Berlin. Immer mehr Menschen in Deutschland sind extrem übergewichtig - obwohl gleichzeitig immer mehr Bundesbürger angeben sportlich aktiv zu sein. Das ist das Ergebnis einer Studie des Robert-Koch-Instituts. Vor allem bei jungen Menschen nimmt die Anzahl der Dicken zu.
Die Zahl der extrem Dicken in Deutschland ist deutlich gestiegen - obwohl immer mehr Bundesbürger sportlich aktiv sind. Das geht aus einer neuen großen Gesundheitsstudie des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde.
Danach gilt heute fast jeder Vierte als fettleibig, das heißt adipös. Als "besorgniserregend" werteten die Experten den steigenden Anteil von Fettleibigen vor allem bei den jungen Erwachsenen .
Für die im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums erstellte Studie wurden zwischen 2008 und 2011 Gesundheitsdaten von mehr als 8000 Deutschen über 18 Jahren ausgewertet. Im Vergleich zur Vorgängerstudie, dem Bundes-Gesundheitssurvey 1998, stieg der Anteil der fettleibigen Männer demnach um 4,4 Prozentpunkte auf 23,3 Prozent und bei den Frauen um 1,4 Prozentpunkte auf 23,9 Prozent. Vor allem bei den jüngeren Männern und bei den unter 35-jährigen Frauen stieg der Anteil der extrem Dicken, erklärte das RKI.
Immer mehr machen regelmäßig Sport
Die Zahl der Übergewichtigen insgesamt blieb nach Angaben der Experten in den vergangenen Jahren allerdings unverändert und hat sich "auf einem hohen Niveau eingependelt": Unter den 18- bis 79-Jährigen bringen demnach rund zwei Drittel der Männer und etwa jede zweite Frau zu viel auf die Waage. In der "Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland" (DEGS) wurden ferner Daten zur Zahl der Diabetiker , zu psychischen Problemen und zur sportlichen Aktivität erfasst.
Etwa ein Drittel der Erwachsenen gibt an, auf ausreichend körperliche Aktivität im Alltag zu achten, immer mehr machen regelmäßig Sport. Die Studie bestätigte zudem, dass viele Deutsche unter psychischen Probleme leiden. So gab mehr als jeder Vierte an, mindestens dreimal pro Woche Schlafstörungen zu haben. Bei 4,2 Prozent wurde ein sogenanntes Burn-out-Syndrom festgestellt. (afp)
09:24
Leider ist der Zusammenhang zwischen Adipositas uund Diabetis verworren erklärt! Die Erklärung: wie erkenne ich Diabetis: .........Gewichtsabnahme, ............! Was denn nun? So bin ich laut Blutwerten Diabetiker, laut BMI von 23,7 normalgewichtig. Ich gehe seit vielen Jahren 2-3 mal in der Woche ins Fitness-Studio und bringe mit meinen 57 Jahren etwas mehr Leistung als mein 28-jähriger, fußballspielender Sohn.
Man sagt, im Alter sollte man mehr trinken. Bloß nicht, man ist dann Diabetiker.
Man sagt, im Alter sollte man mehr Pause machen. Bloß nicht, man ist dann Diabetiker.
Man sagt, im Alter heilen kleine Verletzungen langsamer. Achtung, man ist Diabetiker.
Man sollte sich fragen: wer verdient daran?
08:49
die anderen drei tun gern dicke...
20:57
Alleine das Gewicht in Beziehung zur Körpergröße zu setzen, ist schon Blödsinn, da es verschiedene konstitutionelle Körperbauformen gibt,
Ein leptosomer Mann mit 1,80 cm und 100 kg ist mit Sicherheit übergewichtig.
Aber eine athletischer Mann mit 1,80 cm und 100 kg ist nicht übergewichtig.
15:23
"Fettleibigkeit" wird hier vermutlich mit einem BMI ab 30 definiert.
Beispiel: Jemand, der/die genau 1,80 m groß ist, überschreitet ab einem Gewicht von ca. 98 Kilogramm BMI 30.
Sehr deutliches Übergewicht ist sicher gesundheitsgefährend und für den Betroffenen in der Regel auch belastend und unerwünscht.
Von Aussagen der Art:
"Unter den 18- bis 79-Jährigen bringen demnach rund zwei Drittel der Männer und etwa jede zweite Frau zu viel auf die Waage."
halte ich jedoch gar nichts.
Denn hier wird die Meßlatte für "übergewichtig" wieder mal ab einem BMI von 25 gesetzt!
Beispiel: Ein 1,80m großer Mann bzw. Frau erreicht bereits mit 81 Kilogramm einen BMI von 25!
Ein halbwegs sportlicher und somit muskulöser Mensch ist mit diesem Gewicht jedoch KEINESFALLS "übergewichtig"!!
Ich zweifle auch an, dass die z.B. Lebenserwartung eines 60jährigen mit BMI 22 höher ist, als eines Gleichaltrigen mit BMI 26!
Es gibt schließlich immer noch ein persönliches Wohlfühlgewicht!