Ex-Hauptschüler leben gesünder als Akademiker
10.08.2010 | 13:00 Uhr 2010-08-10T13:00:00+0200
Berlin/Köln.Eine Studie stellt den Deutschen ein schlechtes Gesundheitszeugnis aus: Viele bewegen sich zu wenig, ernähren sich ungesund, rauchen und trinken zu viel.
Zu unbeweglich, zu schlecht ernährt, zu dick: Nur 14 Prozent der Deutschen leben „rundum gesund“. Das ist das Ergebnis einer Studie des Zentrums für Gesundheit der Deutschen Sporthochschule Köln, die die Deutsche Krankenversicherung DKV am Dienstag in Berlin vorgestellt hat.
Laut Studie stuften sich 50 Prozent der Befragten selbst als übergewichtig ein. Nur 60 Prozent sind an mindestens fünf Tagen in der Woche mindestens zehn Minuten körperlich aktiv, und nicht einmal die Hälfte der Befragten ernährt sich entsprechend der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Über 25 Prozent rauchen, über 18 Prozent trinken in ungesundem Maße Alkohol und über 50 Prozent empfinden ungesunden Stress.
NRW landet im hinteren Mittelfeld
Ein weiteres Ergebnis der Studie: Personen mit Hauptschulabschluss leben gesünder als Akademiker. Zwar ernähren sich Menschen mit Hochschulabschluss gesünder und sie rauchen auch weniger als Ex-Hauptschüler. Allerdings: Je höher der Bildungsabschluss ist, umso mehr Alkohol wird getrunken.
Defizite bezüglich einer gesunden Lebensführung stellten die Wissenschaftler vor allem bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 35 Jahren fest. Bei Geschlechtervergleich liegen Frauen deutlich vor den Männern. Sie leben deutlich gesünder, ernähren sich ausgewogener, haben weniger Stress, rauchen weniger und trinken sehr viel weniger Alkohol.
Die meisten insgesamt gesund lebenden Menschen gibt es in Mecklenburg-Vorpommern, Schlusslicht ist Sachsen-Anhalt. NRW liegt auf Platz 10.
Untersucht wurden die wichtigsten Aspekte für einen gesunden Lebensstil: die körperliche Aktivität der Menschen, die Qualität ihrer Ernährung, ihr Nikotin- und Alkoholkonsum und ihr Stressempfinden. (apn/we)
10:30
Der Logik folgend (wie heute inder WAZ beschrieben) höhrere Krankenkassenbeiträge für ungesunde Lebensweise zu fordern, müsste es Rabatte bei Renten- und Pflegeversicherung geben, Aber keine Angst, trotz ungesünderer Lebensweise, w erden wir immer älter.
Beschreibende Statistisk sagt nichts über Kausalitäten - sonst hätten Störche wirklich etwas mit der Geburtenrate zu tun.
10:23
Der Logik folgend (wie in der WAZ heute angedeutet) die Krankenkassenbeiträge für ungesunde Lebensweise zu erhöhen, müsste es Rabatte bei Renten- ud Pflegeversicherung geben. Aber keine Angst trotz ungesünderer Lebensweise, werden wir immer älter.
06:30
@ jo...vor allem die Mädchen.
Und dass all die fetten Menschen -sowas kannte man vor 20 Jahren nur aus den USA (und ich bin auch keine Feder, aber zwischen dick und richtig fett gibts gravierende Unterschiede)- die man bspw auf Crange sieht.mit Kippe und 3 Kindern an der Hand in Wirklichkeit keine Hartz4-Empfänger sind, sondern Juristen, Lehrer und Ärzte ist klar......und das @17 so stehen bleibt ist klasse....aber sich mal die Kinder ansehen....in Fußballvereinen und Grundschulen...da sieht es nämlich schon ganz anders aus.
01:56
Dass die Türken im Schnitt schlanker sind als die Deutschen wußte ich bereits vorher.
00:07
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00:00
Seit Jahrzehnten beobachte ich, was Akademiker und Nichtakademiker so in sich hineingieren, da gibt es kaum Unterschiede, in der Menge Fressen und Saufen stehen sie sich nicht nach - eher in der Qualität, hier Parkhaus Hügel - dort irgendeine Bude, Asketen lernte ich nur selten kennen, nur die mag ich ...
23:52
Klingt leider unglaubwürdig.
23:26
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19:02
Sommerloch-Thema. Gähn!
18:46
kein wunder.
je höher der bildungsgrad, desto eher sieht man was alles falsch läuft in dieser demokratie und kann es sich nur noch schön saufen.